Der Hauptfilm erweist sich als Volltreffer

Sommerliche Temperaturen, Sternschnuppen und beste Kino-Unterhaltung: die achte Cobra-Scope-Ausgabe kam gut an. Foto: Andreas Horn
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Sommerliche Temperaturen, Sternschnuppen und beste Kino-Unterhaltung: die achte Cobra-Scope-Ausgabe kam gut an.

100 Besucher kamen zur achten Ausgabe des Open-Air-Kinos „Cobra-Scope“

Von Anna Lauterjung

Während im Hintergrund halbstündlich ein Zug vorbeifuhr und im Himmel die ein oder andere Sternschnuppe zu beobachten war, fand am Freitagabend im Südpark zum achten Mal das Open-Air-Kino „Cobra-Scope“ des Cobra Clubs statt. Bei Einbruch der Dunkelheit genossen die rund 100 Gäste das warme Wetter und die Filmvorführung der deutschen Komödie „Enkel für Anfänger“. Über die entspannte Stimmung freute sich Barbara Klenter. „Es ist endlich mal was wie ein Sommerabend“, sagte die Cobra-Club-Geschäftsführerin.

Den Einstieg in den Abend machte DJ Luca Reale mit seiner Mischung aus Reggae, Hip-Hop und bekannten Klassikern. Während noch ein Teil der Gäste auf dem Gelände eintrudelte, tanzten andere auf ihrem Platz zu der Musik. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Familie Steinhaus mit einem Grillstand.

Ein Highlight des Filmabends im Freiluftkino sind die jährlich von der Internationalen Filmschule Köln zur Verfügung gestellten Kurzfilme. Auch in diesem Jahr liefen drei verschiedene Filme, die dem Genre Kurzfilm in ihrer nur wenige Minuten langen Laufzeit alle Ehre machten. Zum Auftakt lief Mick Mahlers „SpiderJazz“. In dem Kurzfilm versucht eine Spinne, auf einem selbstgebauten Zupfinstrument zu musizieren. Sie wird dann aber von einer Fliege gestört, die sich in dem Instrument verfängt. Nun muss die Spinne lernen, das Beste aus der Situation zu machen. Es folgte der Kurzfilm „Schachmatt“ von Christoph Willerscheidt. Der Film hinterfragt mit der Hilfe von mehreren Ebenen die Realität eines Schachspielers, als er sich auf einmal selbst in einem Turm eines Schachspiels befindet.

Am 19. August startet der Kinobetrieb in der Cobra wieder

Schließlich ging es in Michael Dämmigs „TRi“ um ein mysteriöses und orangefarbenes Wesen, das nach einer lebensnotwendigen Pyramide angelt. Dabei hat es jedoch kein Glück und muss schlussendlich etwas Neues ausprobieren.

Der Hauptfilm „Enkel für Anfänger“ stellte sich als Volltreffer für das Open-Air-Kino heraus. Die Komödie aus dem Jahr 2020 mit Heiner Lauterbach, Maren Kroymann und Barbara Sukowa in den Hauptrollen sorgte ab der ersten Minute für großes Lachen aus dem Publikum. Auch die gefühlvollen Momente in der Geschichte über Senioren, die in einem Patenprogramm für Enkel im Alter neu zu sich selbst finden, funktionierten ohne Probleme.

Mit „Cobra-Scope“ beginnt auch der Indoor-Kinobetrieb in der Cobra wieder. Am 19. August geht es in Ohligs weiter mit dem Film „Nomadland“, der 2021 den Oscar für den besten Film gewann.

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