Das Stadtensemble startet mit Kleinkunst in die neue Spielzeit

Uwe Dahlhaus (v. l.), Renate Kemperdick, Mira Gottfried, Dirk Beck mit Emily sowie Anna Frantzen freuen sich auf den Saisonstart im neuen Theater-Atrium.Foto:Christian Beier
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Uwe Dahlhaus (v. l.), Renate Kemperdick, Mira Gottfried, Dirk Beck mit Emily sowie Anna Frantzen freuen sich auf den Saisonstart im neuen Theater-Atrium.Foto:Christian Beier

Gruppe bespielt an zwei Abenden bespielt das Theater-Atrium

Von Jutta Schreiber-Lenz

Das Stadtensemble biegt derzeit mit seinen Proben zum Theater-Saisonauftakt auf die Zielgerade ein. Mit spürbarer Lust aufs Spielen und großer Vorfreude, endlich wieder vor echtem Publikum aufzutreten, feilen die Protagonisten gemeinsam mit Regisseur Michael Tesch an einem unterhaltsamen Kleinkunstabend mit viel Gelegenheit, lang entbehrte Kultur tief einzuatmen.

Hinter dem Titel der beiden Abende „Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode“ steht jeweils ein Mix aus humorvollen Texten mit Musik und Songs unterschiedlicher Stilrichtungen. Nicht nur Theaterszenen – zum Beispiel „Der Fremde“ von Karl Valentin oder Tucholskys einen Witz erzählendes Ehepaar – werden auf der Bühne zu erleben sein, sondern auch Gebrauchsanweisungen, Verordnungen oder Gerichtsurteile. Begriffe wie „Corona“ oder „Pandemie“ fielen nirgends im Programm, sagt Tesch. „Doch schnell sind wir auf reichlich Material aus vergangenen Krisenphasen gestoßen.“ Solche „verrückte Zeiten“ aus den vergangenen 100 Jahren versprechen nun beste Unterhaltung.

Kulturmanagement rüstet das Atrium zur Spielstätte auf

Um der pandemischen Lage Rechnung zu tragen, findet das Ganze als Freiluftveranstaltung statt. „Dafür haben wir mit viel Aufwand den Innenhof unseres Hauses ertüchtigt“, sagt Anna Frantzen vom Kulturmanagement. Mit gärtnerischen Arbeiten wie Heckenschneiden und Unkraut aus den Plattenritzen entfernen, sei es nicht getan gewesen. Dirk Beck, der neue Technische Leiter, hat ein nunmehr langfristig geltendes „Draußen-Konzept“ entwickelt: „Wir mussten Brandschutz-Aspekte ebenso durchdenken wie Bestuhlungspläne für verschiedene Zuschauerzahlen.“

Eine acht Meter lange Bühne trägt dem nötigen Abstand Rechnung, den die Schauspieler zueinanderhalten müssen. Zusätzlich habe Beck an einer atmosphärisch passenden Illumination gearbeitet. „Das Ganze soll im Idealfall – wenn das Wetter mitspielt – ein rundum schöner, lauschiger Kulturabend zum Genießen werden“, sagt Anna Frantzen, die sich darüber freut, auch Catering ankündigen zu können. „Die Voraussetzung, um dabei zu sein, ist die Erfüllung der 3G-Regel“. Sollte es in Strömen regnen, gibt es eine Ersatzbühne im Konzerthaus-Foyer.

Termine Freitag: 10. und Samstag, 11. September, 19.30 Uhr, Tickets an der Theaterkasse (Tel.  20 48 20) oder unter:

www.theater-solingen.de

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