Neues Angebot im Hitzegrad

Sie grillen Würstchen auf Lavastein

Ali Dogan (l.) betreibt den neuen Hitzegrad-Imbiss. Die Geschäftsführung teilt sich René Hitzegrad (r.) mit seinem Bruder André.
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Ali Dogan (l.) legt im neuen Hitzegrad-Imbiss die Würstchen auf den Grill. Die Geschäftsführung teilt sich René Hitzegrad (r.) mit seinem Bruder André.

René und André Hitzegrad erweitern ihr Angebot um einen Imbiss – selbst gemachte Produkte sind Ehrensache. Und am Grill steht ein alter Bekannter.

Von Holger Hoeck

Solingen. Seit 1914 und somit seit vier Generationen steht die Familie Hitzegrad für gastronomische Erlebnisse an der Ohligser Straßenkreuzung von der Grün- zur Emdenstraße. Gemeinsam mit seinem Bruder René leitet aktuell André Hitzegrad das Unternehmen, das neben einer Feinkost-Metzgerei, dem Restaurant und Bar-Erlebnis „Hitze-Frei“ auch einen Catering-Service umfasst. Vor rund einem Monat haben die Brüder nun ihr Angebot mit dem Imbiss „Wurst & Co. – Liebe zur Wurst“ erweitert.

„Grundsätzlich dreht sich bei uns alles um die Metzgerei, in der wir selbst produzieren und auch räuchern, somit also auch die Grillwurst für unseren neuen Laden. Während Corona wollten wir eine Lücke schließen und kamen schnell darauf, einen Imbiss zur Mitnahme von Speisen zu eröffnen“, blickt der 45-jährige André Hitzegrad auf die Ursprungsidee zurück.

„Wurst & Co.“ bietet jedoch mehr als die übliche Imbissbuden-Speisekarte. „Bei uns wird die Wurst auf einem Lavastein und nicht auf einer Grillplatte zubereitet. Ferner kann der Gast auch eine Pferde-Grillwurst, eine Salsiccia oder eine Geflügelwurst wählen.“ Besonders stolz ist er auf die große Auswahl an selbst gemachten Soßen und Dips, die von Apfel-Zwiebel-Soße über Trüffel-Mayonnaise bis zur weißen BBQ-Soße kaum einen Wunsch offenlässt. „Bei der Currysoße kann der Kunde zudem den eigenen Schärfegrad bestimmen. Somit können wir auch die Liebhaber schärferer Sachen glücklich machen.“

Neuer Imbiss in Ohligs: Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten

Auch an die Vegetarier und Veganer haben die Brüder gedacht. „Die Veggiewurst kommt bisher gut an. Ohnehin sind fleischfreie Produkte heutzutage nicht mehr wegzudenken und gehören unbedingt auf eine Speisekarte. Die Nachfrage steigt außerdem stetig an“, betont André Hitzegrad.

Für die Geschäftsführer sei es wichtig, alle Personen mit dem Warenangebot ansprechen zu wollen. „Es gibt keine spezifische Zielgruppe. Hier kommen von Jung bis Alt alle vorbei, die Lust auf eine leckere Grillwurst haben.“

Drei Euro beträgt zur Zeit der Preis für eine einfache Currywurst mit Pommes (Home Style oder aus Süßkartoffeln) summiert sich der Endbetrag auf rund sechs bis acht Euro. Natürlich schwirren auch die aktuellen Energiekosten durch die Köpfe der Inhaber. „In der Gastronomie läuft ja im Grunde alles mit Strom oder Gas. Daher müssen wir demnächst alles nochmals durchkalkulieren, denn für uns ist das ja alles eine ganz andere Nummer als im privaten Haushalt. Da sollte sich der Gesetzgeber schnellstmöglich was einfallen lassen und nicht so lange diskutieren.“

Gleichwohl verspricht André Hitzegrad, auf der Speisekarte auch immer wieder für neue Anreize sorgen zu wollen. „Wir werden bestimmt demnächst mit Specials arbeiten und etwa Burger oder andere Fleischspezialitäten anbieten. Im Moment freuen wir uns aber auch so schon sehr über unseren aktuellen Kundenstamm.“

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