Konzert

Con Brio und Sängerbund Gräfrath singen zum Advent

Dem Fotografen vor die Linse kam am Samstag der gemischte Chor Con Brio beim gemeinsamen Konzert mit dem federführenden Sängerbund Gräfrath in der Stadtkirche am Fronhof.
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Dem Fotografen vor die Linse kam am Samstag der gemischte Chor Con Brio beim gemeinsamen Konzert mit dem federführenden Sängerbund Gräfrath in der Stadtkirche am Fronhof.

Konzert in der evangelischen Stadtkirche.

Von Daniela Neumann

Mit dem Publikum zu beginnen und so auch das Konzert zu beenden – das ist eine charmante Idee. Zwischen den gemeinsam gesungenen Liedern „Macht hoch die Tür“ und „O du fröhliche“ gestaltete der Sängerbund Gräfrath 1846 mit dem gemischten Chor Con Brio (Eigenschreibweise ConBrio) am Samstag wieder ein traditionelles Adventskonzert.

In der gut gefüllten evangelischen Stadtkirche am Fronhof sorgte Andrea Wingen an den Tasten für den bewährten musikalischen Klangteppich, auf dem die Chöre ihre Melodien ausbreiteten.

Kopfbedeckungen bei Jingle Bells und Stille Nacht als Kunstlied

Mottogebend war „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy: „Nie war diese Bitte so aktuell“, in dieser Zeit, betonte Karin Emme als Sängerbund-Vorsitzende. Hier unterstützte Chorleiter Stefan Steinröhder das begleitende Streichensemble selbst an den Saiten. Bei „Jingle Bells“ folgte er der Einladung von Solistin Petra Hill und setzte auch eine der wenigen lustigen vorweihnachtlichen Kopfbedeckungen auf, passend zum poppig arrangierten Song.

Die Freude am Auftritt war Hill bei ihrem „Panis angelicus“ mit klarem Grundton ebenso anzumerken wie allen rund 30 Chormitgliedern auf der Bühne bei den klassischen Weihnachtsliedern. Besondere musikalische Pralinen bot wie eh und je Con Brio in seinen Menüfolgen. Wie auf Wolken ging es mit „O nata lux“ von Morton Lauridsen los; ein aus dem Alt anhebendes, sich überlagerndes Arrangement, flirrend zum Zwischenapplaus vor dem nächsten Stück führend. Ob intim oder kraftvoll, kunstliedhaft mal bei „Stille Nacht“ oder kraftvoll bei „Ave Maria“ von Karl Jenkins von der Empore, Vielfalt ist hier Programm.

Hörvergnügen schenkte der Sängerbund auch zwischen Tradition und Moderne, etwa bei Mack Wilbergs „Adeste fideles“ auf Deutsch oder zwei klug positionierten Stücken von John Rutter. Solistin Kristina Strack von Con Brio setzte mit Duettpartnerin Silvia Böke einen Blickpunkt Richtung Oper bei Engelbert Humperdincks „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“. Strack sprang bei „Es ist ein Ros` entsprungen“ für die erkrankte Andrea Kristal ein. Hier sorgte Marcell Jobs als Solist ebenso für den Gegenpart wie im Wechselspiel mit Solist Thomas Müller.

Leiter Volker Wierz baute die neun männlichen von 24 Stimmen seines Chores Con Brio bei dem Konzert gekonnt ein; auch die sechs auftretenden Herren des Sängerbundes zeigten sich, etwa in Kanon-Anklängen. Weihnachtsverse begleiteten das rund zweistündige Konzert.

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