Bergische Symphoniker

Chorkonzert läutet den Frühling ein

Das Frühlingskonzert der Bergischen Symphoniker – hier der Auftritt von Solistin Alexandra Untiedt.
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Das Frühlingskonzert der Bergischen Symphoniker – hier der Auftritt von Solistin Alexandra Untiedt.

100 Zuhörer kamen in die Ohligser Kirche St. Joseph.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Wie facettenreich ein Komponist in seiner Schaffenskraft sein kann, erlebten am Samstagabend 100 Zuhörer des „Frühlingskonzertes“, zu dem die Bergischen Symphoniker gemeinsam mit dem hauseigenen Chor eingeladen hatten. Antonin Dvoráks Wirken dominierte das Konzert in der Ohligser Kirche St. Joseph, das Witolf Werner nicht nur am Pult musikalisch leitete, sondern mit flotten Moderationen vorantrieb. Zwei Konzertarien von Beethoven und Mozart, bei deren Interpretation die beiden Gastsolisten Alexandra Untiedt (Sopran) und Thomas Bonni (Bariton) ihre Stimmstärke und Souveränität unter Beweis stellten, ergänzten das Programm.

„In der Natur“ waren die fünf Chorlieder überschrieben, die in eine Stunde voller üppiger, aber auch leiserer Klänge mitnahmen. Der Chor der Bergischen Symphoniker stellte sie sensibel und berührend vor. A cappella gesungen, breiteten die Sänger und Sängerinnen eine romantische und ausdrucksintensive Stimmung aus und überzeugten durch Reichtum an Nuancen.

Das emotionale Largo aus Dvoraks Symphonie „Aus der neuen Welt“ knüpfte an diese Atmosphäre an und das finale „Te Deum“, ein musikalisch opulentes Lob-und-Dank-Gebet, setzte ein klangliches Ausrufezeichen hinter das Konzert.

Eingestreut waren zwei szenische Arien: Für ihr strahlend gesungenes „Ah! Perfido“ für Sopran und Orchester bekam Alexandra Untiedt viel Applaus. Ebenso begeisterte Bariton Thomas Bonni mit Mozarts „Mentre ti lascio, o figlia“.

Beide Sänger gaben im „Te Deum“-Finale erneut Beweise ihrer souveränen Virtuosität. Gemeinsam mit Chor und Orchester läuteten sie mit klanglichem Nachdruck den Frühling ein. Das Publikum bedankte sich mit lange anhaltendem Beifall.

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