Chorgemeinschaft Aufderhöhe schaut optimistisch nach vorn

Mit ihrem Video-Clip „Wo meine Sonne scheint“ macht die Chorgemeinschaft Aufderhöhe Lust auf Singen und Urlaub. Screenshot: Timo Lemmer
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Mit ihrem Video-Clip „Wo meine Sonne scheint“ macht die Chorgemeinschaft Aufderhöhe Lust auf Singen und Urlaub. Screenshot: Timo Lemmer

Online-Proben und Video- Projekte haben das Ensemble gut durch die Lockdowns gebracht

Von Jutta Schreiber-Lenz

Noch belässt es die Chorgemeinschaft Aufderhöhe bei den Online-Proben: In ihrem neuen Domizil im Zentrum Frieden am Kannenhof wird gerade renoviert, deshalb sind Präsenz-Proben noch nicht möglich, auch wenn sie inzwischen wieder erlaubt sind. „Ab August treffen wir uns dann wieder persönlich und haben dann auch ein strammes Programm vor der Brust“, sagt Thorsten Schäffer. Seit dem Ausscheiden von Nadja Bulatovic ist er der Leiter des Traditionschores.

Bisher konnte er seine großes musikalisches und pädagogisches Spektrum noch nicht ausbreiten: Er studierte Klavier, Tonsatz und Komposition mit Dirigat an der Musikhochschule Köln in der Abteilung Wuppertal. Er ist Dirigent der Bergischen Orchestertage an der Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid und musikalischer Leiter des Ensembles Blechwerk Unterbarmen. Als Dozent für Dirigat, Korrepetition, Musiktheorie und Arrangement lehrt er auf Musikkursen im In- und Ausland. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ arbeitet er zeitweise als Mitglied der Jury.

Mit diesem Rüstzeug im Gepäck hat er mit der Chorvereinigung noch viel vor. Zunächst ist zum Tag der offenen Kirchen am 1. Oktober ein einstündiges Konzert geplant, erzählt er. Mit Blick auf die Adventszeit habe er auch schon Literatur zusammengesucht.

„Wir freuen uns alle sehr, dass wir in Kürze wieder durchstarten können und müssen dann auch richtig ran, denn viel Zeit ist bis Oktober dann nicht mehr“. Digitale Chorproben hätten halt den Pferdefuß, dass sich die Sänger nicht gegenseitig hören können, sondern nur sich selbst und den Chorleiter, „der hoffentlich richtig singt und damit ein korrektes Vorbild ist“.

Folglich sind die Möglichkeiten begrenzt: Ein echtes Konzert auf diese Weise vorzubereiten gehe nicht, weil man nicht in die Feinschliff-Arbeit einsteigen könne. Elementar sei ja gerade, dass die einzelnen Sänger und Sängerinnen lernten, aufeinander zu hören.

Chorgemeinschaft nahm „Wo meine Sonne scheint“ auf

Untätig war die Chorgemeinschaft also auch während der Hochzeit der Pandemie nicht. „Gerade im Hinblick auf die schwierige Situation der Chöre während der Pandemie ist die Chorgemeinschaft Aufderhöhe stolz, ein neues Video präsentieren zu können“, schreibt Beate Keull, engagiertes Chormitglied.

Die Sängerinnen und Sänger sangen für die Aufnahmen einzeln in ihrer Stimmlage. Chorleiter Thorsten Schäffer mischte aus diesem Material im Studio den Clip „Wo meine Sonne scheint“. Er macht Lust auf Singen und Urlaub:

https://youtu.be/aEaRWJu8O1w

Kontakt: Wer Spaß an diesen Klängen hat und sich dem Ensemble anschließen möchte, kann das gerne tun: Geprobt wird mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr im Zentrum Frieden am Kannenhof, Kontakt per E-Mail:

info@chorgemeinschaft-aufderhoehe.de

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