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Mittagstisch: Chinesische Mauer setzt auf Tellergerichte

Im Restaurant Chinesische Mauer serviert mir Chefin Xinyu Liu gebratenen Reis mit Hühnchen. Ich verspeise da gerade noch die Frühlingsrolle.
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Im Restaurant Chinesische Mauer serviert mir Chefin Xinyu Liu gebratenen Reis mit Hühnchen. Ich verspeise da gerade noch die Frühlingsrolle.

Restaurant an der Grünewalder Straße bietet viel für Auge und Magen.

Von Daniela Neumann

Solingen. Über eine Internet-Plattform finde ich nach einigem Suchen vorab die Speisekarte des Restaurants Chinesische Mauer. Anrufen müsste ich nun nicht mehr, ich mache es dennoch. Chefin Xinyu Liu ist selbst dran – und macht es mir ab jetzt leicht, mich wohlzufühlen.

Seit drei Jahren führt sie mit ihrer Familie das Restaurant an der Grünewalder Straße. Kundenorientiert zu sein ist ihr wichtig – und das sei nun dank der Tellergerichte statt Büfett auch mehr möglich wegen des stärkeren Gesprächskontakts am Tisch, hat sie festgestellt.

Optik bezaubert – letztlich zählen jedoch die inneren Werte: So toppt bei mir die obligatorische Vorspeise dieses Hauptgericht.

Dienstags bis sonntags gibt es von 11.30 bis 15 Uhr die Mittagskarte, sonst hat die Chinesische Mauer auch abends ab 17.30 Uhr geöffnet, sonn- und feiertags sogar durchgehend. Abholen ist möglich. Auf der gedruckten Karte stehen innen irrtümlich noch andere Tage, das ist zu ignorieren.

Ich darf beim Hühnerfleisch wählen zwischen knusprig paniert oder pur

Ich esse oft gern Ente asiatisch. Dieses Mal habe ich mich allerdings für gebratenen Reis mit Hühnerfleisch entschieden. Ich darf wählen: knusprig paniert oder eher pur? Soße dazu oder nicht? Es ist mir nach knusprig und Erdnuss-Soße, die wurde mir schonmal empfohlen, noch dazu spontan dieses Mal auch vom Fotografen. Macht acht Euro. Dazu gibt es Sprudel aus der Eifel.

Zu jedem Mittagsgericht mit der Kennzeichnung M zählt eine Pekingsuppe oder Frühlingsrolle vorab dazu. Von diesem Tagesmenü wird garantiert jede und jeder satt. Ich bin es eigentlich fast schon nach der Vorspeise.

Obwohl die Pekingsuppe bei den Gästen die beliebte Suppe ist, wie Xinyu Liu später erzählt, liebe ich meine Entscheidung für – und auch die Frühlingsrolle. Sie ist ein individuelles Schmankerl auf meinem Teller: groß, frisch-knusprig außen, fein komponiert innen. Da wurde etwas Hack verbunden mit Glasnudeln, Sojasprossen – und Kohlgemüse, ergänzt die Chefin.

Eine Kombination, die bei mir zündet. Lecker! Etwas Kohlgemüse finde ich später neben grünen Bohnen, Möhrenwürfeln und Rührei-Stückchen im gebratenem Reis – meinem Hauptgericht. Bei ihm fehlt mir ein wenig der frische Schmelz, beim Hühnchen der Eigengeschmack. Optisch ist das Ganze zauberhaft ansprechend mit der wunderschönen Rose aus Tomate und Gurke.

Die Erdnuss-Soße ist leicht scharf abgeschmeckt, hat eine tolle Konsistenz zwischen fließbar und haftend und verbindet mir die Komponenten zu einem schmackhaften Gericht. Das mich inklusive Vorspeise lange satt macht, obwohl ich vom Hauptgang nur circa die Hälfte geschafft habe. Die andere Hälfte einpacken lassen ist dafür meine Lösung.

Fazit: Viel möglich und viel für Auge und Magen.

ST-Mitarbeiterin Daniela Neumann nimmt Cafés, Bistros, Restaurants und Gaststätten in Solingen unter die Lupe. Dabei entstanden ist eine bunte Serie über den Solinger Mittagstisch im Test.

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