Caspar kaufte einen Hof an der Itter

Auf Spurensuche

OHLIGS -rom- 1220 ist der „Broich“ zunächst ein Bauernhof an der Itter, den Caspar von Pertzdorf, Amtmann von Solingen, 1438 kaufte. Dieser Namensgeber machte daraus einen Rittersitz und baute ein Wasserschloss mit Zugbrücke. Das Bild, das Caspersbroich heute bietet, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Bahndamm für die Eisenbahnstrecke Köln- Wuppertal das Ittertal quasi abschnitt. Das Areal ist Ohligser Wander- und Spaziergebiet, auf dem Teich an der Brucher Mühle liefen in den 20ern die Schüler des Humboldtgymnasiums gemeinsam Schlittschuh.

Zu den prominenten Gästen im Schloss, das sich im Laufe der Jahre in eine exquisite Wohnanlage verwandelte, gehörte in den 50ern die Schauspielerin Lil Dagover. Die Grande Dame des deutschen Kinos, populär in Stumm- und auch in Tonfilmen, stellte sich damals dem ST zu einer „Plauderstunde“. Und in den 70er Jahren wohnte, fast ein ganzes Jahrzehnt lang, in Caspersbroich einer der profiliertesten Banker Deutschlands, Dr. Alfred Herrhausen, der 1989 bei einem RAF-Anschlag in Bad Homburg getötet wurde.

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