Die Browserspielbranche boomt

PC- und Videospiele sind längst nicht mehr die einzigen Spiele auf dem Markt, die eine große Menge an Fans anziehen: Die Browsergamebranche boomt und zieht immer mehr Nutzer zu sich. Kein Wunder, immerhin können diese Spiele auf der Erfolgswelle von Social Networks wie Facebook mitreiten - und alle User dieser Plattform zum Spielen bewegen, durch virales Marketing.

<b>Was ist virales Marketing?</b>

Um den Erfolg der Browsergames zu verstehen, ist es wichtig, deren Verbreitungsart zu kennen. Virales Marketing wird dies in Fachkreisen genannt. Dies bedeutet, dass sich das Spiel fast von selbst verbreitet. Besonders auf Social Media Plattformen wie Facebook ist dies sehr gut zu beobachten: Ein Nutzer beginnt, eins der Spiele zu spielen. Gleich mit der Anmeldung wird er darauf hingewiesen, dass es nötig ist, dass das Spiel Beiträge auf seine Chronik postet. Widersprechen darf er hier nur in dem Sinne, dass er die Reichweite begrenzt und beispielsweise nur seine Freunde die Posts sehen können. Dies reicht aber auch schon: Die Freunde sehen, dass er ein neues Spiel entdeckt hat. Von den 100 so informierten Facebook-Nutzern fangen etwa 50 ebenfalls an, dieses Social Game zu spielen. Auf deren Chronik postet das Spiel wiederum einen Beitrag und ein Teil von deren Freunden fängt wiederum an mit dem Spielen und erhält ebenfalls Beiträge auf ihrer Chronik und so weiter. Mit einem einzigen Nutzer lässt sich dadurch eine große Reichweite aufbauen. Meistens beginnt aber mehr als einer, an dem Spiel teilzunehmen, sodass gleich mehrere Freundeskreise informiert sind. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/boombranche-browser-game-die-kleinen-koenige-der-spielebranche-a-680100.html"><b>Spiegel.de</b></a> berichtet, dass es den Entwicklern dieser Spiele so möglich ist, für ein neues Produkt in etwa einer Woche zehn Millionen Spieler zu bekommen.

<b>Was fasziniert Spieler an Browsergames?</b>

Die Frage bleibt aber, was die Browserspiele so interessant macht, dass dieses virale Marketing überhaupt funktioniert. Immerhin gibt es genug sogenannte Blockbuster- und Triple-A-Titel für Konsole und PC, in die weit mehr Geld bei der Entwicklung geflossen ist und die eine durchdachte, tiefgehende Story und eine sehr gute Grafik anbieten. Allerdings kosten diese Spiele Geld, 60 Euro sind keine Seltenheit mehr. Nur noch wenige wollen allerdings so viel für ein Spiel ausgeben. Browsergames lassen sich im Gegensatz dazu komplett kostenfrei spielen und in den meisten Fällen sogar ohne eine vorherigen Installation. Es gibt sie zudem in allen möglichen Genres - Abenteuer-, Action- oder Managerspiele beispielsweise. Wer sich nicht sicher ist, welches Spiel ihm am meisten zusagt, kann Rankings zu Rate ziehen oder <a href="http://browsergames.de/games/empfohlene-spiele/"><b>empfohlene Spiele von Browsergames.de</b></a> und anderen Anbietern durchsehen. Eine generelle Zielgruppe gibt es nicht bei diesen Spielen: Die Nutzer sind auf alle Altersklassen verteilt, es besteht sogar kein Unterschied zwischen männlichen oder weiblichen Spielern. Nur eins haben sie gemeinsam: Sie wollen kein Geld für den Zeitvertreib bezahlen. Allerdings gibt es trotzdem in diesen Spielen die Möglichkeit, reales Geld gegen Spielgeld zu tauschen oder dafür Gegenstände zu kaufen, die es im freien Spiel nicht gibt. Ein vorheriger <a href="//www.solinger-tageblatt.de/Aus-aller-Welt/Multimedia/Browser-Spiele-Nur-jeder-zehnte-Nutzer-zahlt-79013798-c396-4870-b04e-a1ed9990219b-ds"><b>Bericht</b></a> stellte aber fest, dass dies nur etwa einer von zehn Spielern macht - die restlichen neun geben kein Geld für Browsergames aus.

<b>Virales Marketing zusammen mit kostenfreien Spielen, die auch mal schnell zwischendurch zu spielen sind - Browsergames ziehen immer mehr Spieler zu sich. Durch das kostenlose Spielprinzip und die Implantierung in Social Media Plattformen bieten sie Nutzern sehr viel an, wodurch diese Games immer attraktiver werden. Da die Zielgruppen zudem durch alle Altersstufen verlaufen, ist es kein Wunder, dass diese Branche ständig weiter wächst.</b>

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