Jubiläum

Blumen Kaimer wird 25 Jahre alt

Christina Nöcker (v.l.) und ihre Eltern Annelise und Hans-Friedrich Kaimer vor dem Blumenladen in der Kasinostraße. Foto: Christian Beier
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Christina Nöcker (v.l.) und ihre Eltern Annelise und Hans-Friedrich Kaimer vor dem Blumenladen in der Kasinostraße. Foto: Christian Beier

Gefeiert wird, wenn die Pandemie vorüber ist.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Gefeiert werden konnte leider nicht. Wie so viele Jubiläen in diesem Corona-Jahr, fiel auch der 25. Geburtstag des Blumenladens Kaimer auf der Kasinostraße nur klein aus. „Aber das Fest für die Belegschaft holen wir nach“, sagt Annelise Kaimer, die das Geschäft vor einem Vierteljahrhundert mit ihrem Mann Hans-Friedrich eröffnete. Zuvor gab es bereits den elterlichen Laden an der Katternberger Straße, erzählt die Florist-Meisterin. „Zeitweilig hatten wir folglich zwei Standorte, bis wir Anfang des neuen Jahrtausends einen aufgaben, und uns auf den City-Standort konzentrierten“.

Von Anfang an auf der Kasinostraße mit dabei war auch Tochter Christina Nöcker. „Mit Unterbrechungen“, sagt die Junior-Chefin. „Ich habe zwischendurch die Ausbildung zur Floristin mit der Meisterprüfung beendet und war für meine beiden Kinder in Familienpausen.“ Insgesamt arbeitet bei Kaimer ein achtköpfiges Team, um alle Kundenwünsche nach schönen Sträußen oder Gestecken, Pflanzschalen, Hochzeits- oder Geburtstagsdeko sowie passendem Blumenschmuck für eine Beerdigung zu erfüllen. Auch Grabpflege gehört für den Betrieb, der in unmittelbarer Nähe zum Evangelischen Friedhof liegt, zum Portfolio.

Dass es zwei Eingänge gibt, nämlich einmal den zum klassischen Schnittblumen-Laden an der Kasinostraße und den über den Hof an der Oststraße in die Gärtnerei, sei überaus praktisch, sagt Annelise Kaimer. „Kunden, die sich für unsere Balkon- und Topfpflanzen interessieren, können hier direkt parken und ihre Ware ohne Mühe ins Auto einladen.“

Jetzt, im Herbst sind die bunten Geranien, Petunien, Tagetes und Co. gedeckteren Pflanzen gewichen: Knospenheide, Alpenveilchen oder verschiedene Asternarten warten aktuell auf ihre Liebhaber. Auch bei den Sträußen geht es – was die Farb– und Sortenauswahl angeht – derweil herbstlicher zu. Trockenblumen allerdings seien auch im Sommer sehr beliebt gewesen, sagt Christina Nöcker, die wie alle im Kaimer-Team immer Augen und Ohren offenhält, um aktuelle Trends mitzukriegen.

Gerade das mache den Beruf so abwechslungsreich, sagt sie. „Sträuße oder Hochzeitsdeko sahen vor 20 Jahren ganz anders aus als heute, die Mode und der Geschmack ändern sich stetig.“ Eine Herausforderung, der man sich bei Kaimer gerne stelle „Wir haben Freude daran, uns immer weiter zu entwickeln.“ Dass die Floristen dabei viel Wert auf frische Ware legen würden, sei selbstverständlich. „Außerdem achten wir sehr darauf, regionale Blumen und Pflanzen einzukaufen“, sagt Annelise Kaimer.

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