The Blue Baboon zeigen stilistische Vielfalt

Von Abba bis zu den Beatles hatten „The Blue Baboon“ am Samstag im Schaberger Bahnhof ein breitgefächertes musikalisches Repertoire auf Lager. Foto: Michael Schütz
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Von Abba bis zu den Beatles hatten „The Blue Baboon“ am Samstag im Schaberger Bahnhof ein breitgefächertes musikalisches Repertoire auf Lager. Foto: Michael Schütz

Im Bahnhof Schaberg holte die Band ihr Konzert zum 35. Geburtstag nach

Von Karl-Rainer Broch

Die Band „The Blue Baboon“ holte am Samstag vor rund 80 Zuhörern im Bahnhof Schaberg das Konzert zum 35. Geburtstag nach, das im März wegen der Corona-Einschränkungen ausgefallen war. Bandleader Markus Klein stellte bei der „Shuffle-Party“ auch das gleichnamige neue Stück der Gruppe vor, von ihm wie auch vieles anderes selbst konzipiert.

Musiker schlugen vor allem bluesige Töne an

Die dienstälteste Solinger Band in Sachen bluesiger Musik schöpfte aus dem Vollen und erhielt von der Terrasse des Schaberger Bahnhofs entsprechend viel Beifall. Markus Klein stellte dabei auch mit dem Wuppertaler Sven-Martin Nielsen ein neues Band-Mitglied vor: „Mit dem Spatenbass sind wir noch bluesiger geworden.“ Das Schlagzeug bediente Anatoli Aleexev, und für die Tasten des Keyboards war Kleins Mitstreiter Bernd Neutsch verantwortlich: „Mit ihm spiele ich schon seit 40 Jahren zusammen. Wir haben uns erstmals 1980 bei einer Probe der ADS-Bigband getroffen.“

Der Name „The Blue Baboon“ wurde seinerzeit nach einem Stück von Steve Cacy ausgewählt, vor allem, weil der Begriff „Blue“ schon die Zielrichtung Blues charakterisierte. Die unterschiedlichen Stücke hatte Markus Klein so bearbeitet, dass sie grooviger klangen und mit der Mischung von Blues, Rock- und Pop-Jazz eine eigenständige Wirkung erzielten.

So wurde der Abba-Song „Waterloo“ ebenso verfremdet wie „Lady Madonna“ von den Beatles oder „Summertime“ von George Gershwin. Stimmungsvolle Balladen und waschechte Blues-Songs ergänzten das Programm. Während Wirtin Monika Pleger in ihrem Restaurant „mit eigenem Bahnsteig“ die Gäste mit Getränken und Speisen versorgte, widmete sich das Publikum den Eigenkompositionen von Markus Klein, der seinen Gesang auch mit Posaune und Blues Harp unterbrach. Zum Aufwärmen gab es neben „Suspicous Minds“ und „In The Ghetto“ dann auch noch Freddy Mercury und Sting zu hören, alles groovig und klassisch zugleich interpretiert.

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