Der Tag der blauen Tische und Stühle

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Von Andreas Tews

Es gibt Tage, an denen suchen Kinder die Nähe der Eltern. Das ist gut so, und daran ändern auch das Homeoffice des Vaters und das Distanzlernen des Sohnes im Grundschulalter nichts. Also, was tun? Schnell ist der alte blaue Kindertisch mit dem dazugehörigen Stuhl im Arbeitszimmer aufgestellt. Das Modell dürfte vielen Eltern bekannt sein. Es stammt aus einem schwedischen Möbelhaus, und es ist in fast jeder Familie vorhanden. Beim Telefonat mit einer Kollegin stellte sich heraus, dass auch ihr Nachwuchs im ähnlichen Alter gerade an diesem Tag die Nähe des (heimarbeitenden) Vaters suchte. Und – Sie ahnen es – er saß dabei auf einem etwas zu kleinen blauen Stuhl mit dazu passendem Tisch. Corona lehrt uns eben einiges – auch, dass es sich lohnt nachhaltig zu denken. Hätten wir die Tische jeweils schon zum Sperrmüll gegeben, müssten unsere Kinder ihre Schularbeiten in solchen Situationen auf dem Fußboden erledigen. Das würde in Düsseldorf zumindest die größten Gegner des Distanzlernens in ihrer Haltung bestätigen. Aber wollen wir das?

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