Parkkonzert

Bläserklänge zogen viele Besucher in den Stadtpark

Parkkonzert: Symphonisches Blasorchester der Musikschule im Walder Stadtpark
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Parkkonzert: Symphonisches Blasorchester der Musikschule im Walder Stadtpark

Sinfonisches Blasorchester der Musikschule war der diesjährige Schlusspunkt der Open-Air-Reihe in Wald.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Puccinis „Nessum Dorma“ als Zugabe setzte ein überraschendes, aber besonders berührendes Ausrufezeichen hinter das Open-Air Konzert im Walder Stadtpark. Vor gut 80 Zuhörern, die sich auf den bereitgestellten Bierbänken vor der Bühne, sämtlichen Parkbänken in der Nähe, Hochbeet-Umrandungen und stehend auf dem Rasen verteilten, hatte das das sinfonische Blasorchester der Musikschule Solingen zwar schon einen breiten stilistischen Klang-Bogen aufgespannt, das Genre „Oper“ aber bis dato außen vor gelassen.

Unter der Leitung von Benedikt Frackiewicz, der mit Witz und Charme durch die musikalische Stunde moderierte, präsentierte das „Jugendblasorchester mit Erwachsenen“, wie er mehrfach schmunzelnd sagte, Film-Musik, Klassiker, Pop, Gospel, Jazz - und am Schluss Oper.

Die fulminante „Fanfare 2000“ des niederländischen Komponisten Kees Valk, war der atmosphärische Opener für eine rundum gut gelaunte und heitere Stimmung im Auditorium, das das letzte Freilicht-Konzert des Sommers sichtlich genoss.

Kühle Getränke am Stand des Walder Bürgervereins, der als Gastgeber um das Wohl seiner Gäste bemüht war, sowie angenehme Temperaturen bei leicht bedecktem Himmel, rundeten die Unterhaltung ab, die das Bläser-Ensemble von der Bühne hinunter spielte. Bei Beethovens „Ode an die Freude“ bewies das Publikum sogar seine Mitsing- Qualitäten. Das jazzige Stück „Don’t stop living“ ging in die „Blue Ridge Saga“ über, die erst zart und schließlich mit spannenden Rhythmus- Wechseln aufwartete. Danach folgte mit dem Thema aus „Der Gefangene von Alcatraz“ eine Hommage an den Komponisten Hans Zimmer. Mit einem Medley aus dem Film „Fluch der Karibik“ brach Frackiewicz seinen Schwur, diese Musik nie zu spielen „Als der Film neu war, wurde man fast schon verfolgt von diesen Melodien. Aber jetzt ist das lange genug her“, erklärte er launig seinen Sinneswandel. Bei der Jugendhymne „YMCA“ wippten besonders die älteren schwungvoll mit.

In all dem gehörten Nebengeräusche wie Fahrradklingeln oder die der dezent arbeitenden Techniker, die diskret die letzten Reste des Kulturfestivals „Leben braucht Vielfalt“ einsammelten, zur Gesamtstimmung und störten nicht weiter. Eifrig wurden Münze und Scheine in die von Hans Mewes vom Bürgerverein herumgereichte Spendendose gesteckt.

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