Biologische Station macht inklusives Naturerlebnis möglich

Mark vom Hofe (v. l.) überreichte Dr. Jan Boomers von der Biologischen Station Mittlere Wupper den Vielfaltsbaum. Foto: Michael Schütz
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Mark vom Hofe (v. l.) überreichte Dr. Jan Boomers von der Biologischen Station Mittlere Wupper den Vielfaltsbaum. Foto: Michael Schütz

Auszeichnung für das Projekt „Natur für Alle“

Von Karl-Rainer Broch

Die Biologische Station Mittlere Wupper erhielt am Donnerstag im Klingenmuseum die Auszeichnung für ihr Projekt „Natur für Alle“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild überreichte Mark vom Hofe, Vorsitzender der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU), den „Vielfaltbaum“ als hölzerne Skulptur.

Mindestens zwei Jahre darf die Solinger Biologische Station mit dieser Auszeichnung bundesweit werben. Vom Hofe stellte heraus, dass man hier eine Schnittstelle zwischen Natur und sozialem Umfeld geschaffen habe, „eigene Leuchttürme“, um anderen zu zeigen, wie inklusives Naturerleben in Solingen, Remscheid und Wuppertal gezeigt werden kann.

Dr. Jan Boomers, Geschäftsführer der Biologischen Station Mittlere Wupper, hatte das vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) unterstützte Projekt mit seinen Mitarbeitern – darunter die Exkursionsleiterinnen Pia Kambergs und Anja Greins – konzipiert: „Unsere Angebote für Gruppen zielen darauf, Freizeit und Lernen inklusiv zu gestalten, Natur für Alle.“ Zehn Biologische Stationen im Rheinland hatten jeweils eigene Projekte erarbeitet, unterstützt vom LVR mit 308 227 Euro, Solingen erhielt aus diesem Topf 28 790 Euro. Umso erfreulicher war, dass die Initiative so großen Anklang fand, dass es zur Auszeichnung beim Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ durch die UN-Dekade kam.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach meinte, er sei zusammen mit den OB-Kollegen in Remscheid und Wuppertal stolz darauf, dass man erkennbar gemacht habe, was die Natur zeigt: „Vor allem zu Corona-Zeiten werden bisherige Selbstverständlichkeiten zu einem besonderen Erlebnis.“ Die Biologische Station hatte neun Gebiete gefunden, die in Zusammenarbeit mit den Behindertenbeiräten auch für blinde, sehbehinderte und motorisch eingeschränkte Personen geeignet sind.

Die Angebote für Gruppen sind im Internet im Buchungsportal ausführlich beschrieben. In Solingen wurden als Veranstaltungsorte der Solinger Obstweg, der Botanische Garten, Stiehls Teich und die Ohligser Heide ausgewählt, in Remscheid die Eschbachtalsperre und der Stadtwald Lüttringhausen, in Wuppertal das waldpädagogische Zentrum und Beyenburg.

Die Themen umfassen Obstwiesen, Wildkräuter, Wildbienen, Welt der Vögel, Fledermäuse, Leben im Wassertropfen, Wald zum Anfassen, die Heide und Natur in der Stadt.

www.bsmw.de

https://t1p.de/d5m0

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