Verkaufsmesse

Bilanz der Knife 2022 fällt durchweg positiv aus

Sixt Wetzler, Leiter des Deutschen Klingemuseums, wertet die Knife 2022 als vollen Erfolg, 2023 wird fortgesetzt.
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Sixt Wetzler, Leiter des Deutschen Klingemuseums, wertet die Knife 2022 als vollen Erfolg, 2023 wird fortgesetzt.

Das Deutsche Klingenmuseum plant bereits für 2023 die Neuauflage der Messer-Messe.

Von Philipp Müller

Solingen. Rund 1900 Besuchende zog die erste Knife im Theater und Konzerthaus an. Selbstbewusst sagte Dr. Sixt Wetzler, der Leiter des Deutschen Klingenmuseums: „Das entspricht unseren Erwartungen. Wir hatten im Vorfeld enorm viele Besucheranfragen aus dem In- und Ausland.“ Trotz einiger kurzfristiger Absagen seitens der Aussteller waren die 140 Verkaufstische oft dicht umlagert. Aus 22 Nationen waren Messermacher angereist, dazu gesellten sich Solinger Firmen und Spezialisten für handgefertigte Messer, die oft für Sammler hergestellt werden.

Das war die Knife 2022

Die Knife ist die Nachfolgeveranstaltung für die frühere Messermacheresse im Klingenmuseum. Dort konnten aus Platzmangel 2019 die 180 Bewerbungen für Plätze nicht alle berücksichtigt werden. Zusammen mit den Partnern der Deutschen Messermacher Gilde, dem Stadtmarketing Solingens und dem Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren hatte sich das Klingenmuseum an die Neuausrichtung gewagt. Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) und Stadtdirektorin Dagmar Becker (Grüne) hatten als Ziel vorab ausgeben, die Messe solle „dem Weltruf der Klingenstadt gerecht werden“ und Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus haben.

Solinger Aussteller zeigen sich zufrieden mit Messeverlauf

Das sei gelungen, versicherte Sixt Wetzler. Die Rückmeldungen aus dem Bereich der Aussteller sei durchweg positiv. Für die Solinger Vertreter berichtete etwa Thomas David von Dreizack Wüsthof – die Firma liegt auf der Rückseite des Theater und Konzerthauses – von einem echten Erfolg: „Die erste Messe in diesem Jahr ist für uns gelungen.“ Auch der Widderter Messermacher Matthias Leimküller, den das Tageblatt im Vorfeld der Knife vorgestellt hatte, hob beide Daumen und sagte, er habe sehr gute Geschäfte gemacht. Helmut Klein, Urgestein der Messermachermesse seit 1988, lobte das Konzept der Knife.

Das sah auch die Einbeziehung des Museums in Gräfrath vor. Das habe ganz gut funktioniert, erklärte Sixt Wetzler. Stoßweise sei dort viel losgewesen. „Der Museumsshop berichtet von sehr guten Verkaufszahlen.“

Doch jetzt blickt Wetzler auf den 6. und 7. Mai 2023: „Dann findet auf jeden Fall die nächste Knife statt.“ Und sie wird größer werden. Interessenten aus der Industrie und auch Messermacher, die jetzt nicht teilnahmen, hätten ihr Kommen angekündigt. Wetzler ist sicher, die Knife zu einer wichtigen Marke der Branche ausbauen zu können. Eine Verdopplung der Ausstellerzahlen zu Vor-Corona sei nicht unrealistisch: „Wir können uns 400 Ausstellende auf der Knife vorstellen.“

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