BI und BUND kritisieren CDU und FDP

Bussche-Kessel-Weg

Ohligs -ate- In der Diskussion um die Kleingartenanlage am Bussche-Kessel-Weg melden sich auch die Bürgerinitiative (BI) „L 405-B 229 nein“ und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in einer gemeinsamen Mitteilung zu Wort. Ihre Sprecher werfen der FDP eine „rückwärtsgewandte“, der CDU eine „halbherzige“ Politik vor. Bürgerinitiative und BUND sprechen sich für eine langfristige Erhaltung der Kleingärten und gegen ein eventuelles Gewerbegebiet an gleicher Stelle aus.

Die Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft will das Gelände, bei dem es sich planungsrechtlich um eine Gewerbefläche handelt, verkaufen. Darum befürchten Kleingärtner, Umweltschützer und viele Ohligser, dass ein neuer Eigentümer dort Gewerbeflächen schafft. Die FDP hatte sich dafür ausgesprochen, ausgewiesene Gewerbeflächen als solche zu nutzen. Die CDU will hingegen die Kleingartenanlage zumindest für 10 bis 15 Jahre erhalten.

Eine solch „kurze Bestandsgarantie“ sei angesichts der ökologischen Bedeutung der Fläche nicht nachvollziehbar, kritisieren der BUND und die BI, die auch gegen eine Verlängerung der Viehbachtalstraße an gleicher Stelle kämpft. Den FDP-Vorschlag bezeichnen sie gar als „klimapolitisch katastrophales Signal“. Sie fordern von der Politik, den Bürgerantrag der BI zu unterstützen, nach dem die Stadt das Gelände kaufen und als Kleingartenfläche langfristig erhalten soll.

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