Wuppertal schließt finanzielle Beteiligung aus

BHC-Arena Solingen soll gemeinsam vermarktet werden

BHC-Geschäftsführer Jörg Föste, Wuppertals Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind, BHC-Pressesprecher Thorsten Hesse, Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und BHC-Marketingchef Philipp Tychy (v.l.). 
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BHC-Geschäftsführer Jörg Föste, Wuppertals Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind, BHC-Pressesprecher Thorsten Hesse, Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und BHC-Marketingchef Philipp Tychy (v.l.). 

Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind schließt eine finanzielle Beteiligung aus.

Solingen. Als Bergische Lösung haben Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (Grüne) und sein Solinger Amtskollege Tim Kurzbach (SPD) am Mittwoch die Pläne für eine Multifunktionsarena in Solingen bezeichnet. Was der Wuppertaler Beitrag dazu sein könnte, konkretisierte Uwe Schneidewind jetzt: „Es wird sicher keine investive Beteiligung geben. Insbesondere geht es um eine gemeinsame Vermarktung, um größere Veranstaltungen in die Region zu holen“, so Schneidewind.

Schneidewind: Das Oberzentrum gibt „große Dinge“ auch mal ab

Tim Kurzbach (r.) und Uwe Schneidewind (l., mit BHC-Pressesprecher Thorsten Hesse) präsentierten die Arena als bergische Lösung.

Die Wuppertaler Stadthallen-GmbH, die auf diesem Feld über große Erfahrung verfüge, habe bereits ihre Bereitschaft signalisiert, daran mitzuwirken. Weiter, so Schneidewind, gehe es darum, neue Mobilitätslösungen zu finden, damit auch die Menschen in Wuppertal oder Remscheid, die Halle, in der der Bergische HC dann seine Bundesliga-Heimspiele austragen soll, als ihre annehmen. „Für viele Wuppertaler ist das im Moment noch eine Verlustwahrnehmung, dass die Halle nicht hier gebaut wird, aber ich sehe es eher als Signal, dass Wuppertal als Oberzentrum auch einmal große Dinge nach Solingen oder Remscheid geben kann. Für mich ist das der Lackmustest, dass man das Städtedreieck gemeinsam denkt. Ich glaube, das wird auch auf der Ebene von Land und Bund wahrgenommen.“

Mit dem Brückenschlag auf der Müngstener Brücke und – falls die Bundesgartenschau (Buga) 2031 nach Wuppertal kommen sollte – einer Buga plus sieht er weitere Anknüpfungspunkte. Buga plus würde bedeuten, auch auf Angebote in den Nachbarstädten hinzuweisen, um die Buga-Besucher länger in der Region zu halten. gh

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