Bezeichnung leitet sich vom Vornamen ab

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Auf Spurensuche

-rom- Eine kleine Nebenstraße der langen Mangenberger Straße führt dort in Richtung Geilenberg und die ist, wie man in Solingen sagt, wirklich „so ault wie de Wupper“. Schon 1715 wird das Jakobshäuschen – anfangs noch mit c statt k geschrieben – in der bekannten Ploennies-Karte der „Höfe Solingens“ dokumentiert. Die Ortsbezeichnung in der bei uns häufig anzutreffenden Verkleinerungsform ist laut Hans Brangs vom Vornamen Jakob abgeleitet. Im gesamten 19. Jahrhundert existierte hier eine Schule Waldheim-Jacobshäuschen.

In der Chronik der Klingenstadt hat die Straße außerdem einen besonderen Klang: Hier wurde der legendäre Gabelschmied Peter Hahn vor 300 Jahren geboren, der kontinuierlich als bergischer „Nationalheld“ gefeiert wurde. Kein Wunder also, dass der Verschönerungsverein Solingen im Jahr 1895 vom Kölner Bildhauer Wilhelm Albermann ein Monument plus Brunnen für den Alten Markt erstellen ließ.

Denn in diesem martialischen Denkmal sah man seit der Kaiserzeit den „Klingenschmied“ Peter Hahn abgebildet, obwohl der in Wirklichkeit übrigens niemals Waffen hergestellt hat.

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