Betreiber des Cafés Herzstück können endlich durchstarten

Agim Haziri und seine Frau Natalia Milje können mit ihrem Café endlich richtig an den Start gehen. Foto: Christian Beier
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Agim Haziri und seine Frau Natalia Milje können mit ihrem Café endlich richtig an den Start gehen.

Agim Haziri und sein Team beleben Ladenlokal am Alten Markt

Von Jutta Schreiber-Lenz

Mitte Reger Gastronomie-Betrieb im Juni-Sonnenschein in der City. Viele der Tische auf dem Pflaster des Alten Marktes sind belegt. Viele Menschen genießen das schöne Wetter unter freiem Himmel – und endlich wieder unter Menschen sein zu dürfen.

Da, wo in früheren Zeiten Rucksäcke und Taschen im traditionsreichen Geschäft Lederwaren Blasberg gekauft wurden, bewirtet Agim Haziri seine Gäste nun im Café Herzstück mit Kaffee-Spezialitäten, Eis, leckeren Frühstücksbrötchen und frischen Waffeln – zunächst ging das nur draußen. Aber seit gestern darf er laut Corona-Schutzverordnung auch die Innenräume nutzen. Die hatte er für die erste Eröffnung, am 1. Juni 2020, also vor genau einem Jahr, geschmackvoll hergerichtet: Helles Holz und goldfarbene Wände schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Im Souterrain soll im Winter ein Kamin für ein wohliges Gefühl sorgen.

„Den konnten wir natürlich vorerst nicht einweihen, denn seit dem 2. November bis vor ein paar Tagen hatten wir ja konsequent geschlossen“, sagt der gebürtige Solinger, der „zwischendurch“ ein paar Jahre in Bochum gelebt und dort eine Eisdiele betrieben hat. Jetzt zog es den Familienvater zurück in seine Heimatstadt: Der Name des Cafés – Herzstück – ist Programm: „Zentraler als hier auf dem Alten Markt geht ja fast gar nicht“, sagt Haziri lächelnd. Als Kind der City ist er nun zu seinen Wurzeln zurückgekehrt.

„Konkurrenz belebt das Geschäft.“

Agim Haziri, Café-Betreiber

Es sei ein richtig schwieriges Jahr gewesen, erzählt er und freut sich über den Zulauf, den die Frühsommer-Sonne ihm in der vergangenen Woche bescherte. Richtig froh sei er aber erst, wenn er von seinen Gästen im Freien keine Tests mehr kontrollieren muss (was inzwischen der Fall ist, Anm. d. Red.). „Ich musste schon Spontanbesucher wieder wegschicken, das ist natürlich doof für alle.“ Dass er sich in eine starke gastronomische Nachbarschaft einreiht, stört Haziri nicht. Ganz im Gegenteil: „Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt er überzeugt und verweist auf das pulsierende Leben auf Plätzen und Straßen zum Beispiel in Köln oder Düsseldorf. „Wir alle gemeinsam schaffen eine Wohlfühlatmosphäre für die Besucher der City; wir werden uns gegenseitig guttun.“

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