Finanzielle Unterstützung

17.000 Euro Kosten: Bethanien freut sich über Schwerlastbett

Bei der Übergabe des Schwerlastbetts waren Bernd Krebs (v. l.) und Wolfgang Hüllstrunk vom Förderverein, Thorsten Driehaus, Jürgen Schulz und Dr. Johannes Knoch (alle Bethanien) anwesend. Foto: Christian Beier
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Bei der Übergabe des Schwerlastbetts waren Bernd Krebs (v. l.) und Wolfgang Hüllstrunk vom Förderverein, Thorsten Driehaus, Jürgen Schulz und Dr. Johannes Knoch (alle Bethanien) anwesend.

Sowohl Pflegedirektor Jürgen Schulz als auch Oberarzt Dr. Johannes Knoch, als Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin zuständig für die Beatmungsstation, freuten sich sichtlich über das neue Schwerlastbett.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Zu einer deutlichen Überbreite vergrößerbar und für maximal 454 Kilogramm Tragkraft zugelassen, sei es ein wichtiges Hilfsmittel bei der stationären und der intensivmedizinischen Versorgung adipöser Patienten. Die notwendigen gut 17.000 Euro für das Bett hat der Freundeskreis Bethanien zusammen mit der Stadt-Sparkasse ermöglicht.

„Wir sind dankbar für diese Unterstützung, die uns sehr konkret hilft, unsere Arbeit am Patienten zu optimieren.“

Dr. Johannes Knoch

Schon vor Covid-19 sei es Thema im Klinikalltag gewesen, dass besonders übergewichtige Menschen einen besonders hohen Pflege-Aufwand bedeuten und besonders schnell beatmungspflichtig würden, erläuterte Knoch. Sie zu mobilisieren, und sei es nur, sie im Bett aufzurichten, sei körperlich für das Personal extrem anstrengend und nur mit hohem Aufwand und mehreren Hilfskräften gleichzeitig zu bewerkstelligen.

„Das neue Bett ist in mehrerer Hinsicht auf Knopfdruck verstellbar und kann damit mithelfen, den Patienten zumindest zum Sitzen aufzurichten“, so Knoch. Dass das Bett für eine Belastung mit sehr hohen Kilogramm-Zahlen zugelassen sei, sei insofern nötig, weil „man immer noch den nötigen Sauerstoff-Behälter plus Reanimations-Personen“ im Ernstfall hinzurechne müsse.

Derzeit gebe es fünf Schwerlastbetten alter Bauart, die aber nicht so hochleistungsfähig seien, sagte Jürgen Schulz. Geplant sei, diese Modelle nun sukzessive durch mehr von der neuen Variante zu ersetzen.

„Wir sind dem Freundeskreis Bethanien sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung, die uns sehr konkret hilft, unsere alltägliche Arbeit am Patienten zu optimieren“, sagte Dr. Johannes Knoch mit Blick auf die vom Freundeskreis anwesenden Mitglieder Bernd Krebs und Wolfgang Hüllstrunk.

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