Pflege-Beratung

Bethanien eröffnet Quartiersbüro

Das Team des neuen Bethanien-Quartierbüros (v. l.): Kerstin Pratsch, Stefanie Kratz, Claudia Berbuer und Natalie Schaffert. Foto: Christian Beier
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Das Team des neuen Bethanien-Quartierbüros (v. l.): Kerstin Pratsch, Stefanie Kratz, Claudia Berbuer und Natalie Schaffert.

Neuer Standort und Beratung an der Grünewalder Straße. Von hier aus startet der Pflegedienst nach Höhscheid und Solingen.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. Die Diakonie Bethanien hat am Samstag ihr Quartiersbüro in Höhscheid eröffnet. Von dort aus möchte sie den Pflegedienst für die Bereiche Höhscheid und Solingen wahrnehmen.

Nach wie vor ist die Diakonie Bethanien in Höhscheid als Betreiberin der Senioren-Wohngemeinschaft Weegerhof präsent. Dort begleiten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf drei Etagen die Gemeinschaft von je neun Mietern.

Die Räume der ehemaligen Filiale der Bäckerei Furthmann an der Grünewalder Straße 91 (neben Lidl) wurden nun zusätzlich für Beratung hergerichtet. Sie sind montags bis donnerstags jeweils von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Bereits am Samstag kamen mehr als 20 Interessierte in das Quartier, darunter auch Diakonie-Pflegekräfte, die sich über den neuen Standort informieren wollten. Die Leiterinnen Claudia Berbuer, zuständig für mobile Pflege einschließlich hauswirtschaftlicher Versorgung, der Senioren-WG und Palliativversorgung, und Stefanie Kratz als Alltagsbegleiterin führten Gespräche und machten Beratungstermine aus.

Die Gründe für die Einrichtung des neuen Büros nannte Claudia Berbuer auch: „Wir wollen als mobile Einrichtung bekannter und im Stadtteil sichtbarer werden. Wir sind jederzeit bereit, Fragen zur Pflege zu beantworten.“ Dazu gehört auch die Beratung von Angehörigen, die durch die Demenz von Partnern belastet werden.

Auch Fragen, wie man sich bei der Einstufung von Pflegegraden verhalten muss, werden von den Krankenkassen oft nicht beantwortet. Stefanie Kratz: „Wir begleiten sie bei der Einstufung, um den Pflegegrad zu bekommen, der nötig ist.“ Auch Palliativ-Patienten werden unterstützt, aber auch zusammen mit Haus- und Palliativärzten die meist überforderten Angehörigen.

Alle Einsatzkräfte seien geimpft und werden zusätzlich dreimal in der Woche getestet, arbeiten zudem nur mit Maske. Claudia Berbuer: „Die werden wir auch beibehalten, wir wissen nicht, was im Herbst auf uns noch zukommt.“

Auch interessant: 125 Jahre Diakonie Bethanien - Interview mit Matthias Ruf

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