Kleinkunst-Reihe

Musik, Poesie und Prosa in der Dorper Kirche

Zu ihrer Kleinkunst-Reihe „Hören und erleben“ lädt die Evangelische Gemeinde in Dorp regelmäßig Künstler in die Dorper Kirche ein.

Von Wolfgang Günther

Geboten wird Kultur für die Seele: Mal stellen Maler und Bildhauer ihre neuen Werke vor, dann erklingt Musik – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Am Mittwochabend erlebten die Besucher einen Abend mit Lesungen, abgewechselt von Musik eines Solistenquartetts. Zu Gast in der Kirche waren einige Mitglieder der „Solinger Autorenrunde“, die aus acht schreibenden und dichtenden Mitgliedern besteht. „Wir haben alle bereits mehrfach Texte in diversen Anthologien veröffentlicht, und auch erfolgreich eigene Bücher auf den Markt gebracht“, sagte die Autorin Christiane Trunk, die drei Gedichte über die Jahreszeiten Sommer und Herbst vortrug. Einige der Bücher lagen auch zum Schmökern und Erwerb bereit.

„Säen und Ernten“ lautete das Motto des Abends mit Musik und Literatur zur Jahreszeit. Auch das Gedicht von Beate Kunisch hatte die herbstliche Stimmung zum Thema. Das abwechslungsreiche Musikprogramm gestaltete der Dorper Frauenchor „Kreuz und Quer“ und dazu ein Instrumentalquartett mit Annegret Pallasch (Chorleitung und Klavier) Hartmut Pallasch (Klavier und Kontrabass) und den begeisternden jungen Musikerinnen Anne Jäger (Klarinette) und Mona Wenk (Violine).

Abend endet mit Austausch zwischen Künstlern und Publikum

In dem kurzweiligen Vortragsteil beeindruckte Sandra Grünwald, Inhaberin des Solinger Custos-Verlags, mit der Geschichte eines verzweifelten Aussteigers, sowie der Autor Andreas Erdmann mit der lustigen Schilderung der Erlebnisse des sechsjährigen Knaben „Schmitze Pie“ in Solinger Mundart. Bei seinem vergeblichen Kampf mit dem Spinat bleibt nichts heil in der Küche.

Auch die Solinger Autorin Martina Hörle trug aus eigenen Werken vor. Für den musikalischen Höhepunkt sorgte die Leichlinger Geigerin Mona Wenk, Preisträgerin beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“. Virtuos und einfühlsam interpretierte sie die ergreifende Erkennungsmelodie des Films „Schindlers Liste“, komponiert von John Williams.

Der Kulturabend endete mit einem gemütlichen Beisammensein und lebhaftem Austausch zwischen dem sehr interessierten Publikum und den Künstlern.

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