Bessere Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Bergischen Land

Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm geht auf die Zielgerade

Von Manuel Böhnke

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) geht auf die Zielgerade. Noch bis zum 30. September können Unternehmen aus der Umgebung Förderanträge stellen. Und sich dabei über vom Land erheblich verbesserte Konditionen freuen. Darauf weisen die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Wirtschaftsförderung hin.

Die NRW-Bank fördert mit dem RWP Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft. „Das Land gewährt Investitionszuschüsse, damit Unternehmen in strukturschwachen Regionen Arbeitsplätze schaffen und sichern“, erklärt die IHK. Das bergische Städtedreieck ist eine der Förderregionen.

Nach der Anpassung der Förderrichtlinie gelten nun folgende Regeln. Investitionsprojekte von kleinen Unternehmen können mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden. Zuvor waren es 20. Bei mittleren und großen Unternehmen betragen die Fördersätze 40 beziehungsweise 30 Prozent. Voraussetzung für einen Zuschuss ist laut IHK unter anderem, dass die Zahl der Arbeitsplätze um fünf Prozent oder mehr steigt und das Investitionsvolumen bei mindestens 150 000 Euro liegt.

Das RWP läuft in seiner aktuellen Form Ende 2021 aus. Deshalb müssen Anträge bis zum 30. September gestellt werden. Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol ermutigt die hiesigen Betriebe zu diesem Schritt: „Das sind wirklich starke Verbesserungen. Wir hoffen sehr, dass alle Unternehmen zumindest prüfen, ob das Angebot für sie jetzt von Relevanz ist.“

Wegen der hohen Nachfrage und des recht engen Zeitfensters rät die Wirtschaftsförderung zu einer „sehr engen und koordinierten Antragsaufbereitung“, um Chancen auf die Förderung zu haben. Sie kooperiert bei allen Fragen und Informationen zum RWP mit Experten der Beratungsfirma GW-Partner. Eine Kontaktaufnahme ist per Mail möglich.

steffens@gw-p.de

n.thees@solingen.de

Die IHK bietet ihren Mitgliedsunternehmen am 18. Mai einen Fördermittelsprechtag an. Er findet in Kooperation mit der NRW-Bank in der Wuppertaler IHK-Hauptgeschäftsstelle im Heinrich-Kamp-Platz 2 statt. „In vertraulichen Einzelgesprächen können Unternehmen ihr Investitionsvorhaben vorstellen und sich über die Fördermöglichkeiten beraten lassen“, kündigt die Kammer an. Infos und kostenlose Termine für den Sprechtag gibt es bei Thomas Grigutsch unter (02 02) 24 90 200 und per Mail.

t.grigutsch@bergische.ihk.de

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