Klingenstraße

Bernd-Kurzrock-Stiftung unterstützt Kita-Projekt

Niclas Kurzrock (l.) mit seinen Kollegen vom Stiftungsbeirat und die Erzieherinnen, die das Projekt durchgeführt haben. Foto: Christian Beier
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Niclas Kurzrock (l.) mit seinen Kollegen vom Stiftungsbeirat und die Erzieherinnen, die das Projekt durchgeführt haben.

In der Einrichtung „Farbenfroh“ lernen Kinder, die Natur zu würdigen.

„Alle Ideen entstanden mit den Kindern zusammen“, berichtet Melanie Küll stolz. Die angehende Erzieherin im 2. Jahr am Mildred-Scheel-Berufskolleg hat mit ihrer Projektgruppe das Außengelände der Kindertagesstätte „Farbenfroh“ an der Klingenstraße neu gestaltet. „Vorher war hier nur Wiese“, sagt Julien Eckert. Nun zieren ein Sitzkreis aus Baumstämmen, Sitzreifen und Blumenbeete das idyllische Fleckchen hinter dem Kita-Gebäude.

Gemeinsam sammelte die Gruppe mit den Kindern bei einem Waldspaziergang Äste für ein Tipi. Ein weiterer Herzenswunsch ging mit einem gepflanzten Apfelbaum in Erfüllung. „Natürlich ein Zwergapfelbaum, der wird nicht zu hoch, und die Kinder können selbst pflücken“, erklärt Melanie Küll. Durch das Zutun der Eltern konnten zudem Kräuterbeete aus Paletten realisiert werden.

Betreut wird die Projektarbeit des gesamten Jahrgangs durch eine Kollegin des Mildred-Scheel-Berufskollegs. Der Verein Lafifee ist Kooperationspartner an der Schule und unterstützt die Sponsorensuche.

Die Projektarbeit ist Teil des Examens – somit müssen sich die angehenden Erzieher auch um die Finanzierung kümmern. Die Gruppe von Melanie Küll stellte zu diesem Zweck einen Förderantrag bei der „60 for 16 – Bernd-Kurzrock-Jugendstiftung“. Die Söhne des 2001 verstorbenen FDP-Politikers und Bürgermeisters setzten nach dessen überraschenden Tod die Idee ihres Vaters um.

Stiftungszuschuss trägt zu nachhaltiger Bildung bei

Niclas Kurzrock, Vorsitzender der Stiftung, und der Beirat waren sofort vom Projekt der Erzieherinnen überzeugt: „Alle Seiten profitieren, denn die umgesetzten Ideen sind auch für zukünftige Kita-Kinder nachhaltig nutzbar.“ Das Geld sei somit wunderbar angelegt. „Hier kann man das Engagement der Jugendlichen und die Welt durch Kinderaugen sehen.“

So dienen die Sitzreifen bei Fantasie-Reisen den Kindern als Pferde, das Tipi werde zum Mittelpunkt spannender Wild-West-Geschichten. Karen Müller-Nölling, Leiterin des Kindergartens, zeigte sich ebenfalls beeindruckt: „Wie die Studierenden hier überlegt und gearbeitet haben, war ganz großartig.“ Für die Präsentation gab es die Note 1. Weitere Informationen zur Stiftung gibt es online. red

www.60for16.de

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