Die große Nachhaltigkeitsserie

Bergische Bauernhöfe setzen auf Nachhaltigkeit und Regionalität

Et Höffken in Solingen und der Hof Kempe in Remscheid gehen mit gutem Beispiel in Sachen Nachhaltigkeit voran.

Von Alexandra Dulinski

Die Mastzeit der rund 200 Gänse auf dem Hof Et Höffken ist lang, weiß Julia Höffken. Das wirke sich positiv auf das Fleisch aus.

Bergisches Land. Das Schnattern der 200 Gänse auf dem Hof Et Höffken in Solingen ist schon von Weitem zu hören. 230 Legehennen, 200 Hähnchen, drei Hähnen und fünf Schweinen teilen sie sich das 27 Hektar große Gelände des Bio-Bauernhofes Gut Hohenscheid. Nachhaltigkeit lässt sich an vielen Orten des Hofes von Julia und Theo Höffken entdecken. Im Hofladen wird hofeigenes Fleisch verkauft, Gemüse wird selbst angebaut: Sie betreiben eine Kreislaufwirtschaft – alles kontrolliert ökologisch.

Bei hofeigenem Futter fängt Nachhaltigkeit an

So bekommen die Gänse als Küken noch Biokraftfutter, um viele Mineralien aufzunehmen. Nach und nach wird es mit eigenem Futter vom Hof vermischt. „Da fängt Nachhaltigkeit an“, erklärt Julia Höffken. Von Mai bis November/Dezember leben sie im Freien, so lange es nicht zu kalt ist. Und noch was zeichnet die Gänse von Julia Höffken aus: eine lange Mastzeit. Dafür sei das Fleisch dunkler, fester und stärker im Geschmack. „Das ist langsam gereiftes Gänsefleisch“, weiß die Expertin.

Auslauf haben die Gänse auf der Wiese, auf der Theo und Julia Höffken Kleegras gesät haben – ein natürlicher Dünger, auf den sie stolz sind. „Klee sammelt Stickstoff aus der Luft und gibt ihn an den Boden ab.

Auch die 230 Legehennen werden Freiland gehalten. Die Hühner haben jederzeit die Möglichkeit, sich in den Stall zurückzuziehen. „Ein konventioneller Betrieb würde auf gleicher Fläche 350 Hühner halten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie hier so viele reinpassen sollen“, sagt Julia Höffken.

Et Höffken: Schlachtung findet in kleinen Betrieben der Region statt

Neben der Pflege der Tiere spielt auch das Schlachten eine Rolle. Bei den Schweinen setzen Höffkens auf kurze Wege: Und auf kleine Betriebe in Wegberg und in Burscheid. Zu einem Großbetrieb möchte sie ihre Tiere nicht bringen. „Das ist sehr anonym und ich weiß nicht, ob wir das Fleisch unserer Tiere zurückbekommen“, sagt sie. Nach anderthalb Jahren werden die Legehennen geschlachtet, dann lasse die Legeleistung nach, erklärt Julia Höffken.

Bauernhof Kempe: Verschmutze Eier gehen nicht in den Verkauf

Nicht nur in Solingen wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. In einer etwas anderen Größenordnung bewegt sich der Bauernhof Kempe in Remscheid. Dort, im Buchholzen 1-3, dreht sich alles rund um’s Ei. Rund 25.000 Legehennen legen täglich etwa 20.000 Eier. Das Rattern der Eierpackstelle, eine schon fast 40 Jahre alte, noch analog funktionierende Maschine, ist laut. Sie sortiert die Eier nach Gewicht und verpackt sie in die entsprechenden Eierkartons. Beschädigte oder verschmutzte Exemplare werden entnommen. „Die dürfen wir nicht verkaufen, das schreibt der Gesetzgeber vor“, erklärt Markus Kempe.

Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.

Weggeworfen werden die Eier aber nicht. „Sie werden aufgeschlagen, eingefroren und dann pasteurisiert und beispielsweise für die Herstellung von Nudeln verwendet“, sagt der gelernte Diplom-Kaufmann. Alles wird verwertet, erklärt auch Geflügelmeister Sebastian Kempe: „Der Trockenkot wird abgeholt und kommt in die Biogasanlage.“

Die Familie Kempe setzt bei allen Produkten auf Regionalität und kurze Wege. Bäckereien und Supermärkte in der direkten Umgebung zählen zu den Hauptabnehmern. Auf Wochenmärkten können Kunden die Eier erwerben. Das Futter für die Tiere kommt aus Solingen und Neuss. „Nachhaltigkeit geht über Regionalität“, sagt Markus Kempe.

So leben die Hühner in Bodenhaltung

Die Hühner selbst kommen von einem Züchter aus Wuppertal. Etwa zwei Jahre werden sie in der Bodenhaltung alt –und damit deutlich älter als beispielsweise die Freilandhennen vom Solinger Hof Höffken. Dort werden die Tiere nach anderthalb Jahren geschlachtet. Bodenhaltung sei mittlerweile oft verpönt, so wie es die Käfighaltung einmal war, berichtet Sebastian Kempe. Allerdings würden die Stallungen bei Freilandhühnern im Vergleich zur Bodenhaltung im Inneren gleich aussehen und die Freilauffläche kaum genutzt werden.

Hof Kempe setzt auf Regionalität

Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität.
Auf dem Hof Kempe in Remscheid dreht sich alle rund um’s Ei. Die Brüder Sebastian (l.) und Markus Kempe setzen auf Qualität durch Regionalität. © Michael Schütz

Auch Hirsche werden auf dem Bauernhof geschlachtet und verkauft

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Auf sechs Hektar Gehegefläche im Freien leben zudem rund 60 Muttertiere der Damhirsch-Herde mit ihren Kälbern sowie ein Hirsch. Markus Kempe und sein Vater, Hans Hermann Kempe, schießen die Tiere von September bis zur Weihnachtszeit selbst. Auf dem Hof werden die Tiere zerlegt und das Fleisch im Hofladen verkauft. „Das Fleisch ist vom Allerfeinsten“, sagt Markus Kempe. Im Winter füttern sie Getreide aus eigenem Anbau hinzu – überwiegend Hafer, Weizen und Gerste, berichtet Sebastian Kempe. Auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet er dabei.

Bauernhof Kempe ist mehrfach zertifiziert

Der Hof der Familie Kempe ist KAT-zertifiziert – das steht für kontrollierte alternative Tierhaltung. Die Haltungsanforderungen gehen dabei über die Anforderungen der gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Und noch einen Aspekt nennt Markus Kempe: Scheint die Sonne, kann die Familie ihren Strom fast zu 100 Prozent über die Photovoltaikanlage beziehen. „Demnächst bekommen wir auch eine E-Ladesäule am Hofladen.“

Zertifiziert ist der Bauernhof der Höffkens mit dem Naturland-Siegel, eine Auszeichnung des Verbandes für ökologischen Landbau – dazu gehören unter anderem der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, die Art des Futters und die Größe des Stalls.

Nachhaltigkeit, so berichtet Julia Höffken, ist auch bei den Kunden ein Thema. „Die Kunden, die zu uns kommen, machen sich zu dem Thema sowieso schon Gedanken“, sagt Julia Höffken. Im vergangenen Jahr habe sie deutlich gesehen, dass bio im Trend liegt. Die Nachfrage sei kaum zu bewältigen gewesen. „Man merkt schon ein anderes Bewusstsein“, sagt sie.

Jedes Gemüse hat Ansprüche

Julia Höffken erklärt den nachhaltigen Anbau.

Kohl, Salate, Fenchel, Rote Bete, Sellerie und Mangold: Auch das gehört zum Bauernhof Et Höffken. Denn Julia und Theo Höffken verkaufen auch ihr eigenes Gemüse im Hofladen.

Bei der Gemüseauswahl setzen die Höffkens auf eine breite Vielfalt. „Das ist arbeitsaufwendig, aber davon lebt der Laden“, sagt Julia Höffken. Es sei gut, eine Mischung an Gemüsesorten zu haben. In dem einen Jahr wachse das eine Gemüse besser, im nächsten Jahr ein anderes. Jedes Gemüse habe zudem andere Ansprüche an Nährstoffe. „Es ist für den Boden besser, wenn der Salat nicht auf der gleichen Fläche wächst wie im Jahr zuvor“, sagt sie. Wachse Kohl beispielsweise immer auf dem gleichen Feld, sei er anfälliger für Krankheiten.

Et Höffken setzt auf Nachhaltigkeit

Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch.
Et Höffken verkauft im Hofladen selbst angebautes Gemüse und eigenes Fleisch. © Christian Beier

Der Gemüseanbau – „das ist mit sehr viel Handarbeit verbunden – immer wieder“, sagt Julia Höffken. Auf rund einem Hektar Fläche säen sie und ihr Mann ab März das erste Gemüse aus – viel Platz nicht nur für die Nutzpflanzen, sondern auch für Unkraut, um sich auszubreiten. Mit der Anbauhacke muss der Boden ständig gepflegt werden, teilweise werde mit der Handhacke nachgearbeitet.

Mit diesen Tricks wächst das Gemüse

Vliesabdeckungen und Folientunneln als provisorische Gewächshäuser schützen so früh im Jahr gegen die Kälte. Vor dem ersten Frost Ende Oktober/Anfang November muss das Gemüse dann geerntet sein. „Zum Mulchen verwenden wir Stroh. Dadurch trocknet der Boden nicht aus und wir haben weniger Unkraut“, erklärt die Expertin.

Der Gemüseanbau ist zudem ein Zusammenspiel mit der Haltung der Schweine. „Sie wandern mit dem Gemüse“, erklärt Höffken. So können die Tiere Erntereste verwerten. Auf den Flächen, auf denen sich die Tiere zuvor aufgehalten haben, wird neues Gemüse angepflanzt. „Kohl braucht viel Stickstoff. Dort, wo die Schweine Kot hinterlassen haben, wächst der Kohl gut“.

Und einen anderen Aspekt bietet das Thema Nachhaltigkeit. Die nachhaltig bearbeiteten Böden bieten Schutz vor Starkregen, schätzt Julia Höffken ein. „Boden ist für uns das Schlechthin, ohne gesunden Boden können wir nicht anbauen.“

Weitere Infos

Informationen zu Öffnungszeiten der Hofläden und zu Wochenmärkten gibt es auf www.et-hoeffken.de und www.bauernhof-kempe.de.

Weitere Solinger Hofläden gibt es hier.

Hofläden im Bergischen finden Sie hier.

Die Serie: Natürlich nachhaltig

Hier finden Sie alle Folgen zur Nachhaltigkeitsserie.

Rubriklistenbild: © Christian Beier

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