Politik

Bergischer Rat berät BSW-Wirtschaftsplan

Letzte Sitzung in aktueller Legislaturperiode.

Von Michael Bosse

Auf seiner letzten Sitzung in der aktuellen Legislaturperiode der Kommunalparlamente hat der Bergische Rat sich mit dem Wirtschaftsplan der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) befasst. Die Vertreter des Bergischen Rates empfahlen bei ihrer Sitzung in der Historischen Stadthalle Wuppertal die Annahme des Wirtschaftsplanes, der nun noch vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung beraten wird. Bis Ende des Jahres könnte dann der Wirtschaftsplan von der Gesellschafterversammlung beschlossen werden.

Der Bergische Rat setzt sich aus 50 Mitgliedern der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid zusammen. Das Gremium soll politische Richtungsentscheidungen für das Bergische Städtedreieck treffen. Dabei soll es die Zukunftsthemen der Region vorantreiben und die interkommunale Zusammenarbeit stärken. Bislang leidet der Bergische Rat allerdings darunter, dass seine Beschlüsse keine unmittelbare Wirkung auf Verwaltung und Politik in den Kommunen des Bergischen Städtedreiecks haben. Der Bergische Rat trifft sich zweimal im Jahr, seine nächste Sitzung ist im kommenden Frühjahr in Solingen geplant.

Zu der Sitzung in der Stadthalle waren auch Experten geladen. So berichtete Jörg Weidemann von der Koordinierungsstelle „Digitale Modellregion im Bergischen Städtedreieck“ über die geplanten Projekte zur Digitalisierung in den Verwaltungen der Städte. Ergänzt wurden die Ausführungen von Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der BSW, der über den Sachstand in Sachen Autonomes Fahren informierte.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt gab die Co-Geschäftsführerin der BSW, Uta Schneider, einen Überblick über das Verbundprojekt „Globale Produktion im Städtedreieck“, das sieben Einzelvorhaben entwickelt, mit denen in jeder der drei Städte „Demonstrationsorte“ geschaffen werden sollen, die in Wirtschaft und Gesellschaft positive Anreize zur Entwicklung geben sollen.

In Verantwortung der BSW steht dabei das Bildungsprojekt „Tool Lab“, mit dem Kinder und Jugendliche für Handwerksberufe begeistert werden sollen. Das „Tool Lab“, das sich an Einrichtungen wie der Wuppertaler Junior Uni orientiert, soll in Remscheid in Zusammenarbeit mit den Montag-Stiftungen entstehen, betonte Schneider. Derzeit werde das pädagogische Konzept für das Vorhaben erarbeitet.

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