Bergische Symphoniker spielen märchenhaftes Konzert

Die Bergischen Symphoniker boten ein erlesenes Konzert, das Musikfreunde entspannt zu Hause am Computerbildschirm verfolgen konnten.Archivfoto: Roland Keusch
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Die Bergischen Symphoniker boten ein erlesenes Konzert, das Musikfreunde entspannt zu Hause am Computerbildschirm verfolgen konnten.Archivfoto: Roland Keusch

Generalmusikdirektor Daniel Huppert dirigierte das musikalische Erlebnis, das per Livestream übertragen wurde

Von Klaus Günther

Ein zauberhaftes Erlebnis boten die Bergischen Symphoniker am Morgen des 1. Mai allen Musikfreunden, die sich an ihrem Computerbildschirm in den Solinger Konzertsaal entführen ließen. Ein sonniger Weg führte sie virtuell zunächst in einen farbenprächtigen Garten, aber dann wurde der Blick freigegeben auf eine Schar von Musikern – Streicher, Holzbläser Hörner, Trompeten, Harfen und Schlagwerk – wie man sie längere Zeit weder gesehen noch gehört hatte.

Generalmusikdirektor Daniel Huppert hob für die Symphoniker den Taktstock zu der Suite von Fauré für ein Märchen, welches der Belgier Maeterlinck erfunden hat. Der in Gent geborene Maeterlinck galt als Vertreter des Symbolismus. 1911 erhielt er sogar den Nobelpreis für Literatur. Unter seinen lyrischen Werken spielen Pelléas und die zarte Mélisande eine besondere Rolle. Philipp Schepmann machte mit angenehmer Stimme ihr Schicksal deutlich.

Die Musik war voll von Mitleid. Der französische Komponist Gabriel Urbain Fauré war aber nicht der Einzige, der das Los des unglücklichen Liebespaares in Töne gesetzt hat. Noch populärer als die Suite von Fauré wurde die Oper „Peleas et Melisande“ von Claude Debussy. Fauré bot immerhin den anwesenden Bergischen Symphonikern reichlich Aufgaben für ihre Instrumente. Es hatten sich auch mehr als 20 Zuschauer vor den Bildschirmen versammelt, die auch die Möglichkeit hatten, miteinander zu chatten.

Nach „Peter und der Wolf“ und nach der reizenden Geschichtslektion über die Entstehung der Mozartkugeln haben Daniel Huppert und die Bergischen Symphoniker den Solinger Musikfreunden mit „Peleas und Melisande“ erneut einen höchst erfreulichen Gefallen getan.

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