Ausstellung in den Güterhallen

Bei „Gleich ist nicht gleich“ ist eigentlich nichts gleich

Susanne Müller-Kölmel (hinten v. l.), Ekaterina Fischnaller, Katharina Brandl, Elisabeth Jungwirth und Renate Moran (vorne) in der Galerie SK vor einigen der 118 Bilder und Skulpturen. Foto: Christian Beier
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Susanne Müller-Kölmel (hinten v. l.), Ekaterina Fischnaller, Katharina Brandl, Elisabeth Jungwirth und Renate Moran (vorne) in der Galerie SK vor einigen der 118 Bilder und Skulpturen.

Wanderausstellung ist ab Sonntag in der Galerie SK zu sehen. 52 Künstler präsentieren 118 Werke.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. „Gleich ist nicht gleich“, heißt die Wanderausstellung, die 2019 in Passau startete, dann im österreichischen Steyrermühl, Linz, Amstetten sowie in Hoorn (Niederlande) zu sehen war und mit der sechsten und letzten Auflage in der Solinger Galerie SK in den Güterhallen gelandet ist.

Gleich ist allerdings nichts bei den 118 Objekten von 52 Künstlern aus aller Welt, Ausnahmen sind das vorgegebene Format von 30 mal 30 Zentimetern und der Oberbegriff „Gleichheit“. „Die Beschäftigung mit gesellschaftspolitischen Themen ergibt durch die künstlerische Bearbeitung ein neues Gesamtkunstwerk“, meinte Renate Moran, die Initiatorin und Vorsitzende des mitveranstaltenden BSA-Art Oberösterreich.

Bei der Vernissage am Sonntag sind sechs Künstlerinnen und Künstler anwesend, darunter auch Renate Moran und Susanne Müller-Kölmel als Vorsitzende des Vereins Solinger Künstler. Beide sind auch mit etlichen Bildern vertreten.

Bei der Sichtung der Bilder und Skulpturen sollte man sich Zeit lassen, es gibt nicht nur unterschiedliche Techniken zu sehen, sondern auch unterschiedliche Sichtweisen. So werden etwa die Gegensätze Mann und Frau mit den Bildern „Prince Charming“ und „Rapunzel“ charakterisiert. Elisabeth Jungwirth malte „Tanz mit dem Schirm“, bei dem eingearbeitete Nähmaschinenfäden Bewegung ausdrücken.

Künstler spenden Teil ihres Erlöses an Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Russin Ekaterina Fischnaller widmet ihre Tropfen-Kollektion dem ukrainischen Volk und spendet wie einige andere Künstler 50 Prozent des Erlöses für die Unterstützung der Flüchtlinge. Ihre Aussage ist, dass die Tropfen wie Menschen wirken, die sich ohne Schwerkraft frei fühlen. Renate Moran, mit 75 Jahren älteste Ausstellerin, bezieht ihr Bild „5 vor 12“ auf die Umweltsünden in der Welt. Damit die Gäste der Ausstellung etwas mitnehmen können, befindet sich am Galerie-Eingang eine goldene Platte, die nach dem Betreten goldene Spuren hinterlässt.

Sonntag, 20. März, Vernissage 15 Uhr, bis 24. April, Galerie SK, Alexander-Coppel-Straße 44. Geöffnet Mittwoch und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, Sonntag von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung: Tel. (01 60) 4 55 01 85.

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