Gemeinschaftskonzert

Beeindruckend: „Stille Nacht“ beschließt das Offene Singen

Ein Projektchor aus Solinger und Wuppertaler Sängern unterstützte die Besucher bei den Weihnachtsliedern.
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Ein Projektchor aus Solinger und Wuppertaler Sängern unterstützte die Besucher bei den Weihnachtsliedern.

Die Gesichter sprachen Bände, denn kaum jemand betrat die Stadtkirche am Fronhof ohne ein zufriedenes Lächeln.

Von Holger Hoeck

„Ist das schön, dass wir endlich wieder hier sind und uns gemeinsam auf Weihnachten einstimmen können“, sagte Agnes Kunze aus Mitte und erntete wohlwollende Zustimmung von Freunden in ihrer Sitzreihe.

Unter dem Motto „. . . denn es ist Weihnachtszeit“ fand wieder das Offene Singen von Weihnachtsliedern statt. Es war der Abschluss der dreitägigen Kulturtage, die von Jutta Degen, Pfarrerin in Ruhestand, organisiert worden waren. Unter der Leitung von Willi Winkler hatte der von ihm aus Mitgliedern verschiedener Solinger und Wuppertaler Chöre gebildete Projektchor Platz neben dem geschmückten Weihnachtsbaum im Altarraum genommen und eröffnete das annähernd zweistündige Programm mit Mendelssohns Lied „Alle Himmel singen, jubeln“. Unterstützt von der Gemeindeorganistin Rena Schlemper, den Blech- und Holzbläsern des Neuen Musikforums sowie Gesangssolistin Julia Nikolajczyk wurden festliche Lieder dargeboten.

Bei Klassikern wie „Alle Jahre wieder“, „O du fröhliche“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“ kam das gesangsfreudige Publikum Winklers Bitte zum aktiven Mitsingen gerne nach; Textunsichere fanden zudem per Beamer projizierte Unterstützung an den Kirchenwänden. Fast schon erwartungsgemäß bildete schließlich die stimmgewaltige gemeinsame Darbietung von „Stille Nacht“ das beeindruckende Finale.

Der Gedanke: Niemand soll vor Weihnachten allein sein

„Die Kulturtage finden seit 2016 statt und haben sich absolut bewährt. Insbesondere das Offene Singen ist sehr beliebt. Das Gefühl zu haben, in dieser dunklen Jahreszeit nicht alleine zu sein und Menschen begegnen zu können, die ebenfalls Ängste und Sorgen haben, führt alle zusammen. Sie möchten Gemeinschaft erleben, miteinander singen und sich gemeinsam auf Weihnachten freuen“, fasst Degen den Antrieb vieler Besucher zusammen.

Die diesjährigen „Kulturtage“ wurden zuvor mit einer Ikonen-Ausstellung des aus Armenien stammenden Künstlers Kamo Margaryan eröffnet, der anhand seiner wertvollen Unikate einen Einblick in die jahrhundertalte Kunst der Heiligenmalerei vermittelte. Ein Weihnachtskonzert der Musiker von „Helix Kammermusik“ sowie nachdenkliche als auch unterhaltsame Geschichten und Lieder von Maik Brückmann und Uli Preuss setzten tags darauf das abwechslungsreiche Programm fort.

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