Bedeutung bleibt über Jahrhunderte ungeklärt

Auf Spurensuche

-rom- Im Zeitalter des Johann Wolfgang von Goethe bereits wurde die alte Solinger Ortsbezeichnung Erbenhäuschen in einer bergischen Urkunde dokumentiert. Trotzdem blieb es über die folgenden Jahrhunderte ungeklärt, ob damit schlicht ein ererbter Besitz eines Ur-Solingers beschrieben wurde oder ob etwa auf diese Weise der Name einer Familie Erbe festgehalten wurde, was Heimatforscher Hans Brangs letztlich aber doch offenlässt. Natürlich hat diese Straße, die ziemlich parallel in West-Ost-Richtung zur heutigen Hasselstraße verläuft, auch den Sprachforscher Rudolf Picard interessiert, die „im hohen Klauberg“ mittlerweile natürlich weit mehr als ein Häuschen zählte und die im Jahr 1930 auch in den offiziellen Solinger Stadtplan aufgenommen wurde.

2009 fand das Erbenhäuschen, in einer kleinen mundartlichen bergischen Idylle, im Tageblatt eine spezielle Erwähnung, und zwar in einem Limerick, der exakt vierzig Jahre nach der ST-Limerick-Jux-Serie Ende der Sechziger erschien: Der skizzierte das beschauliche und gemütliche Leben „em Klouberich beïm Erwenhüsken“, im Solinger Klauberg also, wo die Hektik der Großstadt offenbar noch keinen Einzug gehalten hatte.

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