Kultur

Solingen: Ausblicke auf die Theatersaison 2021/22

Ensemblemitglieder der Burghofbühne Dinslaken zeigten im Theater und Konzerthaus eine Szene aus der Nibelungensage. Wie diese Schauspieler machten auch Vertreter anderer Bühnen mit Ausschnitten aus aktuellen Inszenierungen Lust auf die Theatersaison 2021/22. Foto: Christian Beier
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Ensemblemitglieder der Burghofbühne Dinslaken zeigten im Theater und Konzerthaus eine Szene aus der Nibelungensage. Wie diese Schauspieler machten auch Vertreter anderer Bühnen mit Ausschnitten aus aktuellen Inszenierungen Lust auf die Theatersaison 2021/22.

Spielplanpräsentation ist eine Premiere.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Obwohl alles streng nach Pandemie-Vorgaben geregelt war und die Besucherzahl auf 90 begrenzt war, ging es am Dienstag im Theater- und Konzerthaus erfreulich gesellig zu. Erstmalig fand die Präsentation der NRW-Landestheaterspielpläne in Solingen statt – mit Blick auf die Saison 2021/22. Der Kontakt dafür entstand schon durch den ehemaligen Kulturmanager Hans Knopper. Referenten, Dezernenten, Intendanten, Geschäftsführer und Ehrenamtler der Kulturmanagements genossen im Pina-Bausch-Saal bunte Unterhaltung.

Eine knappe Stunde lang zeigten das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel, das Landestheater Detmold, die Burghofbühne Dinslaken und das Rheinische Landestheater Neuss Ausschnitte aus Produktionen, die entweder schon bei ihnen ins Programm aufgenommen sind oder die in der nächsten Spielzeit neu an den Start gehen werden.

Solingen: Theater haben über 100 Produktionen im Gepäck

Über 100 Produktionen haben alle vier Theater fürs nächste Jahr im Köcher, davon 50 Premieren in ihrem Gesamtprogramm. Musiktheater, Schauspiel, Musical, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater – von den einzelnen Ensembles zu rundgeschliffenen Präsentationen kreativ zusammengefügt – machten Lust auf mehr und bekamen am Ende viel Beifall.

Den Umbau-Unterbrechungen verlieh Musikus Mathias Mönius vom Landestheater Detmold am Piano musikalisch Farbe und ließ damit auch sie Teil des Ganzen werden.

Solingen: Zu Gast war die Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

Eröffnet wurde die Veranstaltung, die nach einer kulinarischen Mittagspause mit einem Theatermarkt und einer Podiumsdiskussion über die durch Corona gebeutelte Kulturlandschaft in eine zweite Hälfte ging, sowohl von Kultur - und Wissenschaftsministerin NRW, Isabel Pfeiffer-Poensgen und Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Beide hoben die Bedeutung von Live-Kultur-Veranstaltungen als „lebensnotwendig“ für eine Gesellschaft hervor und gaben ihrem Bemühen Ausdruck, trotz zunächst notwendig bleibender Vorsicht, mithelfen zu wollen, das Theater wieder zu füllen. „Dass diese Spielzeitpräsentation als erstes vergleichbares Treffen nach dem Lockdown wieder stattfindet, lässt uns hoffnungsvoll nach vorne schauen“, sagte Pfeiffer-Poensgen.

Kurzbach bat zudem nachdrücklich um finanzielle Hilfe für Kommunen, denn würden sie von Bund und Land mit den Folgelasten der Pandemie allein gelassen, „müsste Solingen vieles von seiner kulturellen Vielfalt einbüßen.“

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