Corona-Jahrgang

August-Dicke-Gymnasium: 122 Schüler bestehen das Abitur

122 Schüler des August-Dicke-Gymnasiums haben ihr Abitur unter besonders schwierigen Voraussetzungen gemeistert. Foto: Christian Beier
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122 Schüler des August-Dicke-Gymnasiums haben ihr Abitur unter besonders schwierigen Voraussetzungen gemeistert.

Die Zeugnisse gab es draußen auf dem Pausenhof.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Um 11 Uhr, passend zum Beginn der Abi-Zeugnisvergabe, kam am Samstag die Sonne raus und sorgte für noch mehr Fröhlichkeit auf dem Schulhof des August-Dicke-Gymnasiums (ADS). Mit bangen Blicken waren zuvor immer wieder die Wetter-Apps auf den Smartphones befragt worden - einen echten Plan B für die Freiluft-Veranstaltung hätte es nämlich nicht gegeben, verriet Oberstufen-Koordinator Adrian Gierden. „Bei Regen hätten wir improvisieren müssen“.

Das Wetter spielte bei den Feierlichkeiten mit

Happy End also auf der ganzen Linie für die 122-köpfige Abiturientia der ADS, die wahrlich als ein „besonderer Jahrgang“ in Erinnerung bleiben wird, wie Schulleiterin Monika Schneider ihr in ihrer Ansprache bescheinigte. Bewundernswert seien die Ergebnisse der Abiturprüfungen unter Corona-Bedingungen. Auch die Flexibilität und der Eifer, mit denen sich die Schüler über Nacht in einem digitalen statt analogen Klassenzimmer eingefunden hätten, wurden gelobt. So gibt es in diesem Jahr nicht nur 16 Einser-Durchschnitte zu vermelden. Jahrgangsstufensprecher Florian Over, Carolin Wieland und Jan Gomez erhielten sogar die Traumnote 1,0.

Für die Schule sei die Aufgabe, das zu ermöglichen, ein Crash-Kurs für bis dato noch nicht genutzte digitale Plattformen gewesen. Ausdrücklich stellte die Schulleiterin dabei die Verdienste ihrer Kollegin Petra Hobrecht und der Jahrgangsstufenleiterin Christa Boekhorst heraus – beide erhielten einen anerkennenden Extra-Applaus.

So wichtig es auch sei, die Digitalisierung als Mittel zur Wissensvermittlung zu optimieren, so habe sich doch durch die lange Abwesenheit der Schulgemeinschaft gezeigt, dass die Aufgabe der Schule nicht nur sei, Schülern Lernstoff beizubringen, führte Schneider weiter aus. „Vielmehr geht es neben dem blanken Wissen ausdrücklich auch darum, Werte zu vermitteln und die persönliche Weiterentwicklung zu fördern. Corona habe hierbei indirekt auf den letzte Metern vor dem Finale einen Beitrag geleistet.

„Ihr alle seid an dieser Krise reifer geworden, habt das Beste aus der Situation gemacht und nehmt ganz viel von dieser Lehre nun mit ins Leben. Unter anderem auch die Erkenntnis, dass digitales Welten nur Hilfsmittel sind“, so Monika Schneider

In Dreier- oder Viergrüppchen schließlich, zu zuvor ausgewählter Motto-Musik, gingen die Schüler dann auf die Bühne und erhielten ihr Zeugnis. Stimmstarke Abiturienten sorgten mit Popsongs zusätzlich für festliche Stimmung.

An der Geschwister-Scholl-Gesamtschule machten neun Abiturienten einen Einser-Abschluss. Die Absolventen ließen Ballons vom Schulhof in den Himmel steigen.

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