Orgelsommer

Auf den Spuren alter Meister und jünger Hüpfer

Wieder ein Erlebnis: Der Orgelsommer in der Gräfrather Kirche St. Mariä Himmelfahrt.
+
Wieder ein Erlebnis: Der Orgelsommer in der Gräfrather Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

32. Gräfrather Orgelsommer mit Werken von Bach, Mozart und Mendelssohn Bartholdy

Von Klaus Günther

Es ging um „Alte Meister und junge Hüpfer“ bei der jüngsten Ausgabe des Gräfrather Orgelsommers. Dahinter verbargen sich Werke von Bach ebenso wie die von Mendelssohn Bartholdy und Mozart, die eben schon in frühem Alter tätig waren. An der Orgel saß Ralf Eumann. Hauptberuflich Studienrat am Gymnasium Schwertstraße, ist er als Organist im In- und Ausland tätig. In Solingen ist es gerade die Gräfrather Orgel, deren Klang ihm besonders am Herzen liegt. Unterstützt wurde er bei den Vorträgen der barocken und romantischen Werke, die das Programm ausmachten, durch namhafte Geigerinnen. Susanne Imhof studierte an der Musikhochschule Köln, an der sie inzwischen selbst einen Lehrauftrag wahrnimmt. Sie musiziert bei zahlreichen Orchestern darunter auch den Bergischen Symphonikern, betreut Kammermusikprojekte und unterrichtet zahlreiche Kinder und Jugendliche.

Rebecca Buntrock wurde 1968 in Mexiko-City geboren. 1976 kam sie in Wuppertal auf die „Bergische Musikschule“ und erhielt dort nach Anfängen auf der Blockflöte Geigenunterricht. Dabei war sie derart erfolgreich, dass sie 1987 den ersten Bundespreis Jugend musiziert errang. Das Instrument, auf dem sie spielt, hat sie selbst gebaut. Das Trio aus Geigerinnen und Organist spielte zu Beginn eine Triosonate von Johann Sebastian Bach. Die Sonate G-Dur, die häufig auch mit Geige und Flöte gespielt wird, erwies sich als überaus frisches, eingängiges Werk.

Geradezu gewaltig erklang das „maestoso“ aus der Orgelsonate von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ralf Eumann spielte die Nr. 2 aus den sechs Sonaten „0pus 65“ von Mendelssohn Bartholdy. Es zählt zu den beliebtesten Orgelwerken des Komponisten.

Es folgte die Nr. 10 der Kirchensonaten von Mozart. Eingängig und beschwichtigend war das Abendlied von Josef Gabriel Rheinberger: „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“. Einen prächtigen Abschluss bot das „Concerto grosso D-Moll“ von Antonio Vivaldi mit den lebhaften Allegro-Klängen.

Das nächste Konzert: Kommenden Sonntag, 8. August, heißt es „Der Sommer macht den Menschen zum Träumer“, es erklingen Texte und Töne von Michael Mohr und Andrea Wingen. Die letzte Ausgabe wird geprägt vom Duo Unicum. Beginn jeweils 16.30 und 18 Uhr. Eintritt frei. Anmeldung über die Cocuun-App oder per Telefon über das Pastoralbüro St. Clemens, P (02 12)  22 14 80.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Fünffache Kindstötung: Gutachten wirft Fragen auf
Fünffache Kindstötung: Gutachten wirft Fragen auf
Fünffache Kindstötung: Gutachten wirft Fragen auf
Peter-Knecht-Straße muss erneut gesperrt werden
Peter-Knecht-Straße muss erneut gesperrt werden
Peter-Knecht-Straße muss erneut gesperrt werden
41 Quarantäne-Verweigerer wurden bislang zwangsweise in Bethanien isoliert
41 Quarantäne-Verweigerer wurden bislang zwangsweise in Bethanien isoliert
41 Quarantäne-Verweigerer wurden bislang zwangsweise in Bethanien isoliert
Solinger konnte sich nur knapp retten - Gehörlose kritisieren den Katastrophenschutz
Solinger konnte sich nur knapp retten - Gehörlose kritisieren den Katastrophenschutz
Solinger konnte sich nur knapp retten - Gehörlose kritisieren den Katastrophenschutz

Kommentare