Empfang der Bezirksvertretung

Auf Burg/Höhscheid warten viele Herausforderungen

Wegen der Arbeiten auf Schloss Burg fand der Empfang bei Falk Dornseifer an der Lüneschloßstraße statt.
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Wegen der Arbeiten auf Schloss Burg fand der Empfang bei Falk Dornseifer an der Lüneschloßstraße statt.

Traditioneller Empfang der Bezirksvertretung fand nach Corona-Pause wieder statt.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. Zwei Jahre lang hatte die Bezirksvertretung Burg/Höhscheid ihren traditionellen Neujahrsempfang wegen Corona ausfallen lassen – jetzt wurde er als Jahresempfang 2022 nachgeholt. Die 21. Auflage am Samstag fand aber nicht wie gewohnt in der Kemenate auf Schloss Burg statt, sondern an der Lüneschloßstraße, wo Falk Dornseifer seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte. Bezirksbürgermeister Paul Westeppe (CDU) bemerkte dazu: „In Burg können wir wegen der Bauarbeiten bis 2025 nicht tagen.“

Der Empfang für Vertreter aus Wirtschaft, Vereinen und Institutionen sowie der Solinger Politik fand in kleinerem Rahmen als früher statt, ermöglichte aber nach dem Jahresbericht von Westeppe Gespräche beim anschließenden Imbiss.

Traditionell zeichnete die Bezirksvertretung eine ehrenamtlich tätige Person mit einem Ehrenpreis aus. In diesem Jahr war es Westeppes Kollege Axel Birkenbeul (SPD), der 40 Jahre der Bezirksvertretung angehört und sich mehr als 45 Jahre kommunalpolitisch engagiert: „Du bist immer für die Mitbürgerinnen und –bürger Ansprechpartner, warst Mitglied, Fraktionsvorsitzender und sechs Jahre auch Bezirksbürgermeister.“

Stadtbezirk kämpft noch immer mit den Folgen des Hochwassers

Westeppe vergaß auch nicht, die anderen Funktionen des ehemaligen Grundschulrektors zu erwähnen, lobte seine Beiträge zur Heimatforschung, den Einsatz als Stadtführer und auch die Zeit als Vorsitzender des Fördervereins Wipperkotten.

Bürgermeister Carsten Voigt (CDU), selbst Burger Bürger, hatte das Hochwasser vor knapp einem Jahr miterlebt und hofft, dass die Wünsche der Burger Bevölkerung nach dem Geldautomaten, der Präsenz von Polizei und Sparkasse bald in Erfüllung gehen: „Außerdem muss der nach dem Hochwasser aufgegebene Kindergarten wieder zurückkommen.“

Der Jahresbericht von Paul Westeppe drehte sich schwerpunktmäßig um die Folgen des Hochwassers: „Unser Stadtbezirk war am stärksten betroffen, und zwar von Müngsten über Burg und Glüder, Wupperhof, Rüden, Friedrichstal bis zur Wippe und Haasenmühle.“ Die Schadensbeseitigung stehe noch auf der Agenda und man werde mit dem Wupperverband die offenen Fragen erörtern.

Unterburg: Angst vor Hochwasser bleibt

Zu den Maßnahmen zählen die Bereiche des Eschbachs oberhalb der Hochwassersanierung und die Umgestaltung der Wupperinsel. Man müsse auch die Reparaturen an der stark in Mitleidenschaft gezogenen Wasserkraftanlage Glüder sowie die Wiedererrichtung und Neubau von einigen beschädigten Brücken politisch begleiten. Als positive Beispiele nannte er die Tourismusförderung für Burg und Müngsten sowie anstehende Lösungen der Verkehrsinfrastruktur.

Musikalisch umrahmt wurde der Jahresempfang durch ein Klarinetten-Duo der Jugendmusikschule Solingen mit Jolina Kloss und Felix Langenberg. „Sie geben uns einen Einblick in die erfolgreiche Arbeit unserer Jugendmusikschule“, meinte Westeppe.

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