Auch online kann zusammen gespielt oder Musikalisches gelernt werden

Auf dieser Karte sind alle Zugänge zu den digitalen Angeboten der städtischen Jugendförderung zu finden. Foto: Daniela Neumann
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Auf dieser Karte sind alle Zugänge zu den digitalen Angeboten der städtischen Jugendförderung zu finden. Foto: Daniela Neumann

Angebote der Jugendförderung der Stadt laufen derzeit digital – einige Aktionen sind etabliert, neue kommen hinzu

Von Daniela Neumann

Die Jugendförderung der Stadt Solingen hat Kinder und Jugendlichen in Familien angeschrieben, um über ihre neuen digitalen Angebote zu informieren. Wir geben hier einen Einblick in diese Angebote.

„Als ein sehr wichtiges und stark frequentiertes Angebot in diesen besonderen Zeiten hat sich die digitale offene Tür bewährt“, berichtet Patricia Stute als Sachgebietsleiterin der Jugendförderung. Alle drei städtischen Einrichtungen bieten sie täglich im Internet an. Das sind das Haus der Jugend Dorper Straße, der Jugendtreff Aufderhöhe und das Haus der Jugend Gräfrath. „Die Mitarbeiter der Jugendeinrichtungen sind via Videochat zu bestimmten Zeiten erreichbar“, erklärt Patricia Stute dazu.

„Für die Kinder und Jugendlichen ist das eine sehr gute Gelegenheit, sich mit Bezugspersonen außerhalb der eigenen Familie auszutauschen.“ So werde auch mal ein Kartenspiel online gespielt oder live parallel gekocht und dazu geschrieben mit den pädagogischen Fachkräften. Die Zutaten für die Gerichte holen sich die Kinder und Jugendlichen etwa zuvor in der Aufderhöher Einrichtung ab.

Auch Kunst-Aktionen über das Kulturrucksackangebot und die digitale Fahrradwerkstatt des Hauses der Jugend Gräfrath erreichen Kinder und Jugendliche, weiß Patricia Stute. Zudem würden Formate gerne genutzt, in denen Jugendliche andere aktuelle Angebote bewerten können. Das Motto laute darüber hinaus: Nicht nur konsumieren, sondern selber machen.

„Gesellschaftliche Teilhabe in unserer digitalen Welt“

Ein Ziel der Jugendförderung

Ein Qualitätskriterium der Kinder- und Jugendarbeit sei der Bezug zur eigenen Lebenswelt. Durch die Aneignung von ganz viel neuem Know-how könnten digitale Angebote nachhaltig genutzt werden, resümiert sie. Ein gutes Beispiel dafür sei der virtuelle Escaperoom, den die Kinder von zu Hause aus „besuchen“ können. „In allen Einrichtungen wird es auch nach Corona weiter digitale Angebote geben“, hält Patricia Stute fest. „Schon allein deswegen, weil wir einen Beitrag zur Medienkompetenzförderung leisten möchten“ – und um „gesellschaftliche Teilhabe in unserer digitalen Welt zu ermöglichen“. Dazu gibt es einen Ausblick:

Im Kinder- und Jugendtreff Aufderhöhe sind mindestens zwei digitale Angebote pro Woche bereits fest eingeplant.

Und das Haus der Jugend Dorper Straße plane konkret einen Musikkurs, welcher durch Video-Tutorials zum Selbstlernen flankiert werde.

Unter „#digitaleselbstbehauptung“ werden Tipps zum selbstwirksamen Umgang im Netz veröffentlicht. „Als Querschnitt-Thema wollen wir im Sinne des Jugendmedienschutzes Kinder und Jugendliche aufklären und starkmachen, sich in der digitalen Welt behaupten zu können.“

Im „Makerspace“, einer Art moderne Werkstatt zum kreativen digitalen Gestalten, können die Gäste im Haus der Jugend Dorper Straße bald beispielsweise Acrylbilder mit LED-Beleuchtung oder eine selbstgebaute Solar-Power-Bank produzieren.

Konkret geht es am Montag weiter. Dann werden für zwei Wochen Videostreams von jungen Solinger Bands im Veranstaltungssaal an der Dorper Straße produziert, die dann auf dem YouTube-Kanal der Jugendförderung abrufbar sind.

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