Kunst

Atelier Bukolei ist in die Güterhallen umgezogen

Heike Buschkotte-Leichsenring in ihrem Atelier in den Güterhallen.  
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Heike Buschkotte-Leichsenring in ihrem Atelier in den Güterhallen.  

Heike Buschkotte-Leichsenring freut sich über neue Räume.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Heike Buschkotte-Leichsenring ist mit ihrem Atelier Bukolei in die Güterhallen umgezogen. Als Nachmieterin der Räume, in denen zuletzt Eva und Wolfgang Wieden ihre Violetta Puppenbühne hatten, genießt sie mehr Platz und Licht.

„So sehr ich meine 18 Quadratmeter in Gräfrath geliebt habe, so war ich doch gefühlt inzwischen innerlich aus ihnen heraus gewachsen“, sagt sie und vergleicht das mit einem ehemaligen Lieblingskleidungsstück, das irgendwann nicht mehr zu einem passt. „Dann muss etwas Neues her – und so war es für mich mit dem Rückzug in die Güterhallen.“

Die gelernte Maschinenbauzeichnerin und -konstrukteurin sowie Schauwerbegestalterin war von 2006 bis 2013 Teil des „Künstlerpacks“ in der gleichnamigen Galerie, ein paar Türen neben ihrem jetzigen Domizil, dem heutigen „Kunstraum“. „Damals hatte ich gerade wieder begonnen, meine Mal- und Zeichenpassion neu zu entdecken und aufzubauen, eine tolle und wichtige Zeit.“ Dennoch zog es sie 2013 nach Gräfrath. „Ein Atelier für mich allein sollte es sein, ohne die notwendige Rücksichtnahme auf andere, zum Beispiel nicht mehr das immerzu nötige Wegräumen meiner Kurs-Utensilien.“

Jetzt wieder hier zu sein, ist durchaus einerseits ein „Back to the Roots“ für sie, andererseits habe sich hier viel verändert. Geblieben sei das freundschaftliche Miteinander.

Abstrakt tummeln sich helle Farben auf ihren Bildern

Ein schönes Gefühl sei es zudem, dass der kürzlich verstorbene Peter Amann noch ihre Bewerbung befürwortet und sich auf ihr Wiederkommen gefreut habe. Heike „Bukolei“ macht alles selbst: Fertigt die Rahmen für die Leinwände, bespannt und grundiert sie – und startet dann jedes Mal neu in ein Abenteuer mit Farbe und Formen.

„Frohsinn-Malerei“ habe eine Kundin einmal ihr Werk genannt, ein Begriff, der Heike Buschkotte-Leichsenring gut gefällt. Abstrakt tummeln sich helle Farben auf ihren Bildern, sortieren sich zu Formen, sind quirlig und versprühen durch und durch Lebenshunger und Lust am Dasein. Dunkle Farben hat sie indes nicht in ihrem Repertoire, mit Pinsel oder Shaper, einem dünnen Stick aus Gummi, trägt sie allenfalls schwarze, dünne Trennlinien auf, um einer Textur mehr Raum zu geben.

Geöffnet ist das Atelier Bukolei, Alexander-Coppel-Straße 26, sonntags von 14 bis 18 Uhr und auf telefonische Anfrage: 01 57 / 71 52 83 88.

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