Gremium

Armutskonferenz: Büro legt los

Solinger sorgen sich um Zukunft

Solingen. Das Büro der Solinger Armutskonferenz hat seine Arbeit aufgenommen. Jüngst fand die konstituierende Sitzung des Gremiums statt. Es soll die Aktivitäten zwischen den jährlich angedachten Armutskonferenzen sicherstellen und Projekte vorantreiben. Dafür hatten sich die Mitglieder der ersten Solinger Armutskonferenz im April ausgesprochen.

Zum Sprecher des Büros wurde einer Mitteilung zufolge Horst Koss (SPD), Vorsitzender des Sozialausschusses, gewählt. Sein Anliegen sei, „zwischen der politischen Arbeit an den Themen und jener an den konkreten lokalen Herausforderungen“ zu unterscheiden.

Es sei zu beobachten, „dass sich viele Solinger angesichts der Preisentwicklungen berechtigte Sorgen um ihre Zukunft machen“. Um eine Lobby für von Armut betroffene Menschen zu schaffen, kommen die Mitglieder des Büros zunächst alle vier Wochen zusammen, „um zügig etwas auf den Weg zu bringen“. Koss betont: „Uns ist klar, dass schnelles Handeln erforderlich ist.“ Helfen sollen dabei kürzere Abstimmungsprozesse und der Aufbau einer Datenbank, um über Unterstützungsleistungen zu informieren.

Die Mitglieder des Büros seien durch haupt- oder nebenamtliche Aktivitäten „mit den Problemen der benachteiligten Bevölkerungsgruppen vertraut“. Sprecher Horst Koss vertritt den Sozialausschuss in dem Gremium, Frank Knoche den Bereich Arbeitslosenberatung/Wohnungslosenhilfe. Uli Preuss ist für die Initiativen dabei, Mark Kuypers für Solimed, Otto Imhof für den Bereich Alter, Karsten Römling spricht für Kinder und Jugendliche, Christoph Kühn für die Wohlfahrtsverbände. Tanja Isphording und Micha Thom sind für das Forum Jugend und Soziales Teil des Büros, Barbara Eufinger für die Stiftungen, Haiat Chanfouh für die Migrantenselbstorganisationen und Martina Zsack-Möllmann für das Frauenforum. Sozialdezernent Jan Welzel und Heike Auer (Strategische Planung) komplettieren die Riege vonseiten der Verwaltung. böh

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