Plattform

App soll zum „Google für Solingen“ werden

Im März 2020 ging „Solingen liefert“ an den Start. 389 Gewerbetreibende sind inzwischen auf der Plattform vertreten.
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Im März 2020 ging „Solingen liefert“ an den Start. 389 Gewerbetreibende sind inzwischen auf der Plattform vertreten.

Weitere Funktionen für solingen-liefert.de sind geplant.

Solingen. Eine gemeinsame Plattform für die Einzelhändler und Gastronomen aller Stadtteile zu finden – mit diesem Ziel ist Waldemar Gluch im Dezember als neuer Vorsitzender des Initiativkreises Solingen angetreten. Inzwischen ist dieses Vorhaben einen großen Schritt weiter. „Wir haben uns mit den Werbegemeinschaften auf ‚Solingen liefert‘ geeinigt“, erklärt Gluch. Die Plattform soll zu einem „Google für Solingen“ werden.

„Wir müssen groß denken.“

Waldemar Gluch, Initiativkreis-Vorsitzender

Ende März 2020 ging „Solingen liefert“ an den Start. Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und der Stadtdienst Stadtentwicklungsplanung schlossen sich mit den Werbegemeinschaften und dem Initiativkreis zusammen. Betrieben, die ihre Waren trotz Lockdown anbieten, sollte eine Präsentationsfläche geboten werden. 389 Gewerbetreibende haben von diesem Angebot bislang Gebrauch gemacht.

„Wir müssen auch nach der Pandemie das Heimatshoppen nach vorne bringen“, ist Waldemar Gluch überzeugt. Dabei soll auch „Solingen liefert“ helfen – mit neuen Funktionen. Diese plane man in Zusammenarbeit mit den Experten im Rathaus. So sollen in Zukunft beispielsweise 360-Grad-Rundgänge in die Plattform integriert werden. In Ohligs gibt es einen solches virtuelles Angebot bereits. Gluchs Vision ist, eine „lokale, schlagkräftige Alternative zu Google zu schaffen“ – eine Anlaufstelle, die die Angebote der Solinger Geschäfte bündelt. Dass er mit dem US-amerikanischen Internetriesen den größtmöglichen Vergleichsmaßstab gewählt hat, ist dem Initiativkreis-Vorsitzenden freilich bewusst. „Das sollte unser Anspruch sein. Wir müssen groß denken.“

Viele Akteure in Solingen beschäftigen sich mit der Frage, wie der Handel vor Ort im digitalen Zeitalter bestehen kann. Auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Ohligs sucht nach Lösungen. „Für die digitale Sichtbarkeit der Geschäfte ist ‚Solingen liefert‘ super geeignet“, lobt Geschäftsführerin Gloria Göllmann. Wichtig sei, dass potenzielle Kunden auf einen Blick erkennen können, welcher Betrieb in der Nähe ihr Bedürfnis befriedigen kann. Darüber hinaus sei die Funktionalität von zentraler Bedeutung. Im besten Fall müsse es möglich sein, über eine Plattform einen Tisch im Restaurant zu bestellen und sich sonntags die Brötchen nach Hause liefern zu lassen. Göllmanns Motto: „Service first.“

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