Bürgerversammlung

Rasspe-Gelände: Anwohner befürchten zusätzlichen Autoverkehr

Evelyn Wurm (l.) von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung moderierte die Bürgerversammlung zur zukünftigen Entwicklung von Stöcken 17, dem ehemaligen Rasspe-Gelände. Foto: Daniela Tobias
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Evelyn Wurm (l.) von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung moderierte die Bürgerversammlung zur zukünftigen Entwicklung von Stöcken 17, dem ehemaligen Rasspe-Gelände.

Stadtverwaltung lud zu einer Bürgerversammlung zur zukünftigen Nutzung des ehemaligen Rasspe-Geländes ein.

Von Michael Kremer

Das ehemalige Rasspe-Gelände am Stöcken soll zu einem zukunftsweisenden Gewerbegebiet werden. Auf der 6,5 Hektar großen Fläche sollen sich Firmen ansiedeln, die in der neuen Mobilität, mit der 3-D-Druck-Fertigung oder in der digitalen Welt zuhause sind. Ziel ist es, das Gelände ab 2021 zu bebauen. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude könnten auch früher hergerichtet und bezogen werden.

Das ist die Zukunft. Die Gegenwart ist ein Bebauungsplanverfahren, um die gesteckten Ziele festzuschreiben. Dazu gehört die Beteiligung der Öffentlichkeit. Diese war am Donnerstagabend eingeladen, bei einer Bürgerversammlung ihre Anregungen und Bedenken einzubringen. Gut 50 Solinger nutzten das Angebot der Stadt und beteiligten sich im Bürgersaal der Stadtkirche an der Diskussion.

Ehemalige Straßenbahntrasse soll Geh- und Radweg werden

Knackpunkt des von der Verwaltung vorgestellten Vorentwurfs ist aus Sicht der Anwohner insbesondere die verkehrliche Anbindung des Geländes. Die sieht unter anderem die Nutzung der ehemaligen Straßenbahntrasse zur Kohlfurth als Geh- und Radweg vor. Bedenken gibt es allerdings vorwiegend gegen die vorgesehene Erschließung des Geländes von der Straße Stöcken her. Dafür ist vorgesehen, für Linksabbieger aus Richtung Innenstadt eine Abbiegespur mit Platz für zwei Fahrzeuge auf der Fahrbahn zu markieren.

Lesen Sie auch: Stadt lädt zu Kreativ-Workshops zu Stöcken 17 ein

„Schon jetzt geht im Berufsverkehr nichts mehr“, berichteten Anwohner von der aktuellen Lage, die sich durch zusätzlichen Verkehr verschärfen würde. Ein Baustein der weiteren Planungen werde es daher laut Stadtdirektor Hartmut Hoferichter sein, „wie wir die Leute, die dort arbeiten werden, dazu motivieren, aufs Auto zu verzichten“. Wie dies gelingen könnte, wird unter anderem Thema der Workshops sein, zu denen die Wirtschaftsförderung für Dienstag, 12. März, ab 19 Uhr ins Gründer- und Technologiezentrum, Grünewalder Straße 29-31, einlädt. Anmeldung unter Tel. 24 94 130 oder per E-Mail.

redaktion@stoecken17.de

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