Bildung

Anmeldungen: Eltern sollen festen Termin an der Wunschschule des Kindes vereinbaren

Warteschlangen soll es diesmal bei der Anmeldung an den weiterführenden Schulen nicht geben. Archivfoto: Christian Beier
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Warteschlangen soll es diesmal bei der Anmeldung an den weiterführenden Schulen nicht geben.

Erste Runde findet am 2., 3. und 4. Februar statt.

Von Anja Kriskofski

Solingen. Die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen finden wie geplant in der ersten Februarwoche statt. Das teilte die Stadt Solingen am Dienstag mit. Die erste Anmeldephase wird jedoch um einen Tag verlängert und findet nun vom 2. bis 4. Februar statt. Neu ist, dass Eltern zuvor per Telefon, E-Mail oder Online-Formular einen persönlichen Anmeldetermin mit der Schule vereinbaren müssen. Die Schulverwaltung und der Sprecherrat der Schulen haben das Verfahren am Montag festgelegt.

„Die geltenden Corona-Auflagen lassen keinen Spielraum für andere Wege“, bedauert Oliver Vogt, Leiter des Stadtdienstes Schulen. Er hat ein Schreiben aufgesetzt, das die Erziehungsberechtigten am Montag, 25. Januar, über die Grundschulen erhalten sollen. In dem Brief sind die Kontaktdaten der Sekundarschule, der drei Realschulen, der vier Gymnasien und der vier Gesamtschulen in Solingen aufgelistet. Hier sollten die Eltern möglichst umgehend telefonisch oder per Mail den Anmeldetermin an der Wunschschule des Kindes vereinbaren, teilte die Stadt mit.

An den Gesamtschulen, an denen es regelmäßig mehr Anmeldungen gibt als Plätze vorhanden sind, endet das Verfahren am 4. Februar. Für alle Kinder, die nicht an der Schule ihrer Wahl aufgenommen werden konnten, findet am 18. Februar ein weiterer Anmeldetag an der Sekundarschule, den Realschulen sowie den Gymnasien statt.

Mitzubringen sind die Geburtsurkunde, das Stammbuch sowie der von der Grundschule ausgestellte Anmeldeschein und das Original des Halbjahreszeugnis der Klasse 4.

Solingen: Persönliche Anmeldung ist wegen der Beratung wichtig

Bei den Anmeldungen der neuen Fünftklässler gab es in den Vorjahren an vielen Schulen Warteschlangen. Das neue Verfahren soll nun so begegnungsarm wie möglich ablaufen. Ein reines Online-Verfahren ohne persönlichen Kontakt wollten die Schulen jedoch nicht, erklärte Joachim Blümer vom Sprecherrat der Schulleiter. „In der Anmeldung liegt ganz viel Beratungsarbeit.“ An der Theodor-Heuss-Schule, die Blümer leitet, plane das Kollegium nun mit 20-minütigen Terminen und vier Lehrern, die die Anmeldungen entgegennehmen. Dafür werde man Räume mit IT-Ausstattung nutzen, in denen dann neben dem Lehrer jeweils nur noch die Eltern und das Kind anwesend seien. „Mit Abstand und Maskenpflicht lässt sich das gut darstellen.“

Die Alexander-Coppel-Gesamtschule plane ein Einbahnstraßen-System für die drei Anmeldetage, berichtet Schulleiter Andreas Tempel. Anmeldebögen könnten schon vorab von der Homepage heruntergeladen und ausgedruckt werden. „Acht bis zehn Kollegen übernehmen dann die Anmeldungen in den einzelnen Räumen. Wir führen Listen, wer wann wo war.“ Für Schutzausrüstung der Lehrer bei der Anmeldung sei gesorgt: „Wir haben gerade 150 FFP2-Masken vom Land bekommen.“

Das Gymnasium Schwertstraße hat ein Online-Formular auf seine Homepage gestellt, in das Eltern Terminwünsche eingeben können. Termine könnten auch telefonisch vereinbart werden, erklärt Direktor Ulrich Nachtkamp.

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