Andrea Volk macht Spaß mit ihrem „Büro für Bekloppte“

Obwohl sie vor wenig Publikum auf der Bühne stand, versprühte Andrea Volk beste Laune. Foto: Moritz Alex
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Obwohl sie vor wenig Publikum auf der Bühne stand, versprühte Andrea Volk beste Laune. Foto: Moritz Alex

Kabarettistin feiert Vorpremiere in der Cobra

Von Jutta Schreiber-Lenz

Der Applaus, der immer wieder aufbrandete, blieb etwas dünn: Schließlich waren von den 30 möglichen Plätzen um die aufgestellten sechs runden Tische herum nur die Hälfte besetzt. Die wenigen aber, die sich am Freitagabend trotz der anhaltenden Pandemie auf den Weg in die Cobra gemacht hatten, konnten vielfach herzlich auflachen und nahezu dauerhaft schmunzeln. Andrea Volk, mehrfach preisgekrönte Kabarettistin und aus mehreren TV-Formaten bekannt, startete in Solingen die „Welturaufführung“ ihres Fortsetzungsprogramms „Büro für Bekloppte“, wie sie selbst diese Vorpremiere.

Wegen Corona bleibt für einen nur auf der Fensterbank Platz

Dass sie noch nicht ganz textsicher war und wiederholt auf ihr Skript schauen musste, um aus ihren „Hängern“ herauszufinden, passte dabei wunderbar ins Bild einer Generalprobe. Ebenso wie die ruckelnde Technik zu Beginn, die das Mikro zunächst partout nicht auf „laut“ stellen konnte.

Einmal mehr spiegelte Andrea Volk den Zuschauern den Alltags-Wahnsinn in deutschen Büros. Mit trockenem Humor in Endlosschleife und breitem „kölschen“ Idiom stellte sie zum Beispiel die „Gurken-Truppe“ ihrer Kollegen vor, die täglich den Kampf mit den digitalen Neuerungen und Umstrukturierungen des von IT geprägten Zeitalters aufnimmt: ihren persönlichen Liebling „Meyerschen“ – kugelig, gemütlich, begriffsstutzig und mit „Säbelbeinen“ ausgestattet. Ferner „Bio-Susanne“ mit Vorliebe für „krachende“ Körner-Zwischen-Mahlzeiten am Schreibtisch, „Drachen-Doris“, die bärbeißige, hundertprozentig korrekte und strenge Chef-Sekretärin und „Hipster-Malte“, den smarten neuen Chef („mit Dutt!“).

Amüsant plaudernd wechselte Volk vom legeren Sitz auf dem Bühnen-Schreibtisch zu demonstrativen Gesten, um die neue „Corina“-Sitzordnung im Großraumbüro zu veranschaulichen. „Außerdem muss man jetzt durch die agile Arbeitsweise jeden Morgen einen neuen Schreibtisch ergattern und der Letzte sitzt dann anstatt der Pflanze mit dem Laptop auf der Fensterbank.“

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