Kindergarten

Altenberger Weg: Kinder entdecken die Umwelt

Beliebtestes Spielzeug in der Kita Altenberger Weg ist der Leuchttisch mit den durchsichtigen Bauklötzen.
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Beliebtestes Spielzeug in der Kita Altenberger Weg ist der Leuchttisch mit den durchsichtigen Bauklötzen.

Die städtische Einrichtung in der Mitte Solingens ist mit den Jahren gewachsen und zum Familienzentrum geworden.

Von Daniela Tobias

Noch gewöhnen sich die Kleinen, die erst seit kurzem in den Kindergarten gehen, am Altenberger Weg ein. Aber bald schon können sie wie die Älteren an Gruppenangeboten teilnehmen und ihre Umwelt entdecken, die im Nebenraum beginnt und irgendwann auch hinaus ins Lochbachtal oder für die Vorschulkinder mit Bus und Schwebebahn zur Junior-Uni nach Wuppertal führt.

„Die Kinder sollen mit allen Sinnen erforschen und begreifen“, erklärt Leiterin Marlies Rösler das Motto der Kita. Naheliegend war daher, sich als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren zu lassen. „Das machen wir inzwischen im sechsten Jahr.“ Spielerisch werden naturwissenschaftliche Phänomene untersucht und selbstständig experimentiert.

„In der dunklen Jahreszeit spielen die Kinder sehr gerne mit Leuchttischen.“ Angela Kaiser, stellvertretende Leiterin

Bereits seit acht Jahren ist die Einrichtung auch Familienzentrum. Das bedeutet für die Eltern eine umfassende Beratung und Unterstützung, zum Beispiel bei Förderbedarf oder in Erziehungsfragen. Logopädie und ergotherapeutische Gruppen werden direkt in der Kita angeboten, ebenso ein regelmäßiger Eltern-Kind-Kochkurs von der VHS.

Gemeinschaftswerke sind auch die Laternen, die zurzeit in allen sechs Gruppen gebastelt werden. Schneeeulen, bunte Mäuse oder gelbe Sonnen hängen teilweise schon über den Gruppentischen für St. Martin bereit. „Wenn die dunkle Jahreszeit kommt, spielen die Kinder auch sehr gerne mit unseren Leuchttischen“, beobachtet Angela Kaiser, die stellvertretende Leiterin. Sie stapeln dabei durchsichtige bunte Bausteine auf einer leuchtenden Platte und versinken bei schummrigem Licht regelrecht in das Gestalten mit Formen und Farben.

Obwohl die Kindertagesstätte mit den Jahren durch Anbauten von zwei auf sechs Gruppen gewachsen ist, bietet das riesige naturnahe Außengelände immer noch viel Platz zum Toben und Spielen. Es hat durch die verwinkelte Bauweise aber auch geschützte Ecken zum Spielen in kleiner Runde behalten. „1965 begann man hier als Übungskindergarten der Mildred-Scheel-Schule“, berichtet Rösler. Mit dem benachbarten Berufskolleg kooperiert man zwar immer noch, die Einrichtung ist inzwischen aber in städtischer Hand.

Derzeit besuchen 110 Kinder ab einem Alter von vier Monaten die Einrichtung. Betreut werden sie von 20 Mitarbeiterinnen und vier Praktikanten. „Außerdem haben wir eine eigene Köchin, die jeden Mittag frisch kocht“, ist der Leiterin besonders wichtig zu erwähnen.

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