Alexander Krichel kehrt vom Autokino auf die Konzertbühne zurück

Alexander Krichel gab im kulturellen Lockdown ein Konzert in einem Autokino. Foto: Henning Ross
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Alexander Krichel gab im kulturellen Lockdown ein Konzert in einem Autokino. Foto: Henning Ross

Zum zweiten Mal findet die „Pianisten Elite“ des Kunstmuseums im Theater und Konzerthaus statt – zugelassen sind 100 Besucher

Von Philipp Müller

Die gute Nachricht: Das 2. Museumskonzert findet statt, berichtet die Direktorin des Kunstmuseums, Gisela Elbracht-Iglhaut. Und erneut wird es im großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses stattfinden. Die von Renate Höller organisierte Reihe mit Vertretern der „Pianisten Elite“ wird sonst im Meistermann-Saal des Gräfrather Museums durchgeführt. Dort können momentan wegen der Besucherbeschränkungen nicht genug Zuhörer zugelassen werden, um die Kosten zu decken. Die schlechte Nachricht: Das Konzert ist bereits ausverkauft. Der Grund dafür: In der seit heute gültigen Fassung der Corona-Einschränkungen durch die Stadt Solingen werden im Konzertsaal leider auch nur 100 Besucher das Konzert hören können.

Wer einen der begehrten Plätze ergattert hat, auf den wartet am Sonntag, 25. Oktober, 19 Uhr Alexander Krichel am Klavier – besser gesagt am großen Konzertflügel. Ausgebildet in der russischen Schule bei dem großen Pianisten und Pädagogen Vladimir Krainev in Hannover und am Royal College of Music in London, wurde der in Hamburg geborene Pianist Alexander Krichel bereits 2013 zum „Nachwuchskünstler des Jahres“ beim Echo-Klassik gekürt. Inzwischen ist er auf den großen weltweiten Konzertpodien von London bis Kapstadt, von New York bis Tokio, von   Mexiko  City    bis Guangzhou anzutreffen.

„Vor einem Jahr begeisterte er bei seinem Konzert mit den Bergischen Symphonikern.“

Renate Höller, Organisatorin

Auch für die Solinger Musikfreunde sei er kein Unbekannter, sagt Renate Höller: „Vor gut vier Jahren trat er zum ersten Mal bei den Museumskonzerten auf. Vor einem Jahr begeisterte er bei seinem Konzert mit den Bergischen Symphonikern. Jetzt kommt er zurück zu seinem Klavierabend mit einem sehr schönen Programm: der ‚Sturmsonate‘ von Beethoven, der ‚Kreisleriana‘ von Schumann und der ‚Dante-Sonate‘ (Après une Lecture de Dante) von Liszt.“In der schwierigen Corona-Zeit sei Krichel einer der ersten Pianisten gewesen, der die klassische Musik wieder auf die Bühne zurückbrachte, berichtet die Organisatorin. Das allerdings auf unkonventionelle Weise: Er gab ein Autokino-Konzert, das vom WDR übertragen wurde und starke Beachtung in den Medien fand. Sonntag, 25. Oktober, 19 Uhr, Konzertsaal

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