Gebrauchte Computer

Agenda-Preis 2021 geht an „Hey, Alter! Solingen“

Schon kurz nach ihrer Gründung verteilte die Initiative „Hey Alter! Solingen“ im Dezember 2020 erste reparierte PC an Schulen.Archivfoto: cb
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Schon kurz nach ihrer Gründung verteilte die Initiative „Hey Alter! Solingen“ im Dezember 2020 erste reparierte PC an Schulen.

Initiative zur Rettung gebrauchter Computer wurde vom Rat als Preisträger bestimmt.

Von Philipp Müller

Solingen. Am Donnerstag bestimmte der Stadtrat einstimmig die Initiative „Hey, Alter! Solingen“ zum mit 1500 Euro belohnten Preisträger für den Agenda-Preis 2021. Zudem vergibt Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) seinen Preis an den Verein „Internationale Liste Solingen“, verbunden mit 500 Euro Preisgeld. Dritter Preisträger, auch mit 500 Euro dotiert, ist ein weiterer Verein. Die Solinger Wirtschaftsjunioren würdigen das Engagement der Solinger Gruppe von „CommunityKlima“. Die Verleihung des Agenda-Preises und der anderen Auszeichnungen für 2021 ist für den 12. Mai 2022 im Theater und Konzerthaus geplant.

Der Agenda-Preis wird in drei Schritten verliehen. Bis Ende Oktober konnten sich Vereine bewerben, die „möglichst drei oder vier Aspekte der Agenda 21 – Ökonomie, Ökologie, Soziales und Globales – abdecken“, heißt es in den Richtlinien des Preises. Der Beirat Nachhaltige Kommune agierte am 16. November als Jury und legte den Vorschlag zur Abstimmung im Rat vor. Den „Preis des Oberbürgermeisters“ bestimmt Kurzbach selbst, so wie auch die Wirtschaftsjunioren ihren Träger für den „Jungen Agendapreis“.

Solingen: Preisträger kooperiert mit Solinger IT-Firmen

Die Solinger Aktion „Hey, Alter! Solingen“ ist ein Ableger einer aus Braunschweig stammenden Idee. Um Schülern, die keinen Zugang zu Computern haben, in den Zeiten von Home-Schooling und E-Learning zu helfen, wurden und werden in Solingen alte PCs, Tablets und Laptops gesammelt und wieder fit gemacht. Partner sind dabei unter anderem der Verein „Solingen hilft, das Systemhaus Erdmann und die Codecentric AG. Deren Mitarbeiter Daniel Marks wurde bereits in diesem Jahr mit dem Bürgerpreis stellvertretend für die Initiative ausgezeichnet.

Tatsächlich sind aber rund 20 Ehrenamtliche mit der Arbeit an den ausgedienten Rechnern beschäftigt. Und das gilt auch heute. Aber der Schwerpunkt liegt aktuell auf Laptops, die gebraucht werden, um sie an die Zielgruppen in den Schulen zu verteilen.

Den Preis des Oberbürgermeisters habe sich die Internationale Liste verdient, weil sie „die Förderung des friedlichen Miteinanders und des interkulturellen Dialogs zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft“ in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stelle, teilt die Stadt mit.

Die Wirtschaftsjunioren vergeben ihren Preis an einen Verein, der den Klimaschutz auf lokaler Ebene im Blick hat. Den konkreten Nachhaltigkeitsaktivitäten und praktischen Lösungen sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen haben sich die Solinger verpflichtet, um die Klimakrise zu bewältigen.

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