Historisches Foto

Wissen Sie, wo das Foto entstanden ist?

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Wissen Sie, wo das Foto entstanden ist und welche wichtige Verbindungsstraße in Solingen wir hier suchen?

Viele ST-Leser erkannten unser historisches Foto vom früheren Freizeitpark Ittertal – und verrieten so manch skurrile Erinnerung.

Von Kristin Dowe

Unser neues Rätsel: Wissen Sie, wo das Foto entstanden ist und welche wichtige Verbindungsstraße in Solingen wir hier suchen? Kleiner Tipp: Die Straße erhielt 2020 eine neue Asphaltdecke und war deshalb längere Zeit gesperrt. Schreiben Sie uns gerne Ihre persönlichen Erinnerungen und Anekdoten an Solinger Tageblatt, Mummstraße 9, 42651 Solingen oder senden Sie uns einfach eine E-Mail an: redaktion@solinger-tageblatt.de

Auf dem Teich im Freizeitpark Ittertal konnten Familien früher mit Bötchen ihre Runden drehen.

Beim Blick auf unser historisches Foto von vergangener Woche schwelgten auf Anhieb viele Leserinnen und Leser in schönen Kindheitserinnerungen an den früheren Freizeitpark Ittertal. Auf dem dortigen Teich im Herzen des Ittertals konnte man früher Kahnfahren. Das weiß unter anderem Elke Steinhaus noch genau, die dort als Kind mit ihrem Vater ihre Runden drehte und gerne an das denkmalgeschützte historische Wasserkarussell zurückdenkt.

Das befindet sich – anders als die anderen früheren Attraktionen in dem Walder Park – bis heute an Ort und Stelle und ist laut der Solingerin sogar das älteste der Welt. „Der Park wurde verkauft, der Märchenwald fiel Vandalismus zum Opfer, aber es bildete sich ein Verein, der für den Erhalt kämpft“, spielt Elke Steinhaus auf den Verein Die Itterthaler an, der den Park seit seiner Schließung mit viel bürgerschaftlichem Engagement zu neuem Leben erwecken will.

An den früheren Park erinnert heute nicht mehr viel – ein Verein möchte ihn aber wieder zum Leben erwecken.

Tierische „Bekannte“ hatte Theo Peters im Freizeitpark Ittertal, der ganz in der Nähe aufgewachsen ist. „Im Freizeitpark waren die Seelöwen vom Karussell und die Affen meine Freunde. Ich kannte jeden mit Namen!“, verrät er. Jahrzehnte später habe er mit seinen Enkeln die Anlage besucht.
„Das Karussell am Eingang rechts und die Innenkletteranlage wurde ausgiebig benutzt, die Märchenhäuser waren leider schon sehr verfallen. Leider!“ Ein Trost für den Solinger: Die Itterthaler haben sich in erster Linie der Rettung des Märchenwalds verschrieben.

Emotionale Töne schlägt Guido Kratz in seiner Nachricht an das Tageblatt an, dessen inzwischen verstorbener Vater sich Ende der 60er Jahre mit seiner Mutter bei einem Ausflug ein Bötchen teilte. „Dann ging's natürlich auch in den Märchenwald mit seinen urigen Figuren, und ich lauschte den Stimmen der Puppen (nach Münzeinwurf). Gerne blicke ich auf diese Zeit zurück.“

„Ich kannte jeden Seelöwen und Affen mit Namen.“

Theo Peters

Michael Schuhmann, der sich selbst als „alter Woulder“ bezeichnet, hatten es ebenfalls die Tiere im Freizeitpark besonders angetan, die manches Mal für amüsante Zwischenfälle gesorgt hätten: „Es gab viel Besonderes, der Märchenwald, der abgebildete Teich mit Karpfen und Ruderbooten mit Karussell, welches teilweise über Wasser fuhr, das Tiergehege mit Meerschweinchen und Affen, wobei letztere oft die im Gehege fahrende, elektrische Eisenbahn entgleisen ließen.“ Seine Erlebnisse im Freizeitpark beschreibt er als „einfach unvergesslich“. Ähnlich ging es Ursel Köchling, die auf dem See als Kind zum ersten Mal habe rudern dürfen.

Ganz viele weitere historische Fotos für Rätselfreunde

Derweil erinnert sich Edith Gerhards noch an Kinderschützenfeste, die in den 50er bis 70er Jahren dort stattgefunden hätten. „Nach Ermittlung von König und Königin und der Krönung im Pavillon wurde das Paar mit der Ponykutsche rund um diesen Teich gefahren.“ Bei Wasserspielen sei der Teich damals außerdem stets stimmungsvoll beleuchtet gewesen.

Auch auf unserer Facebook-Seite schwärmten viele ST-Leser von lieb gewonnenen Erinnerungen an den Freizeitpark, der all die Jahre einen besonderen nostalgischen Charme besaß. Sie alle drücken wohl den Itterthalern fest die Daumen, dass dieser magische Ort auch nach dem Tod des langjährigen Betreibers Bruno Schmelter erhalten bleibt. Eine Herausforderung wird das bleiben, nachdem die Anlage vom Hochwasser im Juli vergangenen Jahres schwer getroffen wurde.

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