24 Türchen

Ein Adventskalender zum Nachbasteln

Anna bastelt einen Adventskalender für die Familienseite. Foto: Christian Beier
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Anna bastelt einen Adventskalender für die Familienseite.

ST-Mitarbeiterin Anna Lauterjung stellt eine nachhaltige und kostengünstige Variante vor.

Von Anna Lauterjung

Solingen. Adventskalender versüßen die Wartezeit bis Weihnachten mit täglichen Geschenken. Doch oft sind die fertigen Kalender nicht mit dem gefüllt, was Freude bereitet, oder für spontane Käufer bereits vor dem 1. Dezember vergriffen. Daher sind selbst gemachte Adventskalender nach wie vor im Trend. Im vergangenen Jahr hat das Solinger Tageblatt zwei Versionen aus Butterbrottüten und Pappbechern getestet. Dieses Jahr entsteht aus Klopapierrollen ein winterliches Haus mit 24 versteckten Überraschungen als Countdown bis Weihnachten.

Bereits vor den Hamsterkäufen in der Corona-Pandemie wurden Klopapierrollen in vielen Haushalten als beliebtes Bastelutensil gesammelt. Für den Adventskalender werden mindestens 25 Papprollen benötigt. Notfalls muss also noch bei den Nachbarn nachgefragt werden, damit der Kalender bis Dienstag fertig wird.

24 Rollen sind zum Befüllen gedacht und eine zur Dekoration des Kalenders. Sie sollten alle ungefähr eine Höhe und wenn möglich keinen Auf-druck haben oder Papierreste aufweisen. Zusätzlich werden eine stabile Pappe, 28 x 18 Zentimeter, zwei Pappen 28 x  10 Zentimeter, zwei Pappen 18 x 10 Zenti-meter und zwei Pappen 20 x 12 Zentimeter gebraucht. Dazu kommt noch Seidenpapier und ein Stift in einer beliebigen Farbe. Zum Verzieren eignen sich farbiger Bastelkarton, buntes Seidenpapier, Geschenkpapier, Watte und Filzstifte. Bereitliegen sollten auch eine Schere und genug Heißkleber.

Zunächst sollten alle Pappen in der passenden Größe ausgeschnitten werden. Auch hier bietet sich Recycling an: Die Verpackung von Online-Bestellungen eignet sich perfekt für den Zweck. Der nächste Schritt besteht darin, die Pappe mit dekorativem Papier zu verkleiden. Nun kommen die Klopapierrollen ins Spiel. Sie werden nacheinander auf die 28 x 18 Zentimeter große Pappe geklebt, in sechs Reihen mit je vier Rollen. Sobald der Kleber getrocknet ist, können sie dann nach Herzenslust gefüllt werden (| Kasten).

Um den Adventskalender dann zu verschließen, wird über alle Klopapierrollen das Seidenpapier gespannt. Es sollte eng anliegen und an jeder Rolle am Rand mit Kleber befestigt werden, da zum Öffnen eines Faches das Papier später eingerissen wird. Nun geht es in den Endspurt – die vier schmalen Pappen werden an den Seiten rund um die Klopapierrollen angebracht. Als Letztes werden nun die 20 x 12-Zentimeter-Pappen zunächst in einem 90 Grad Winkel aneinander geklebt und dann an die oberen Ecken des Rechteckes. So nimmt der Adventskalender die gewünschte Haus-Form an.

Zahlen als Countdown für Weihnachten

Nun fehlt nur noch die Dekoration. Das Wichtigste sind dabei die Zahlen für den Countdown bis Weihnachten. Sie dienen gleichzeitig als Fenster des Hauses und als Richtlinie, wo das Türchen beim Öffnen eingestochen werden soll. Dazu wird jeweils ein Quadrat innerhalb der kreisförmigen Öffnung der Klopapierrolle gemalt. Durch die Beschaffenheit des Seidenpapiers ist die Klopapierrolle darunter noch zu erahnen, allerdings sollte beim Beschriften vorsichtig gearbeitet werden. Das Material reißt sehr gerne! Der Stift sollte daher eine Spitze aus Fasern und nicht aus Metal haben. Wer möchte, kann nun noch das Dach mit Watte für den winterlichen Schnee verzieren oder die Flächen verzieren. Dann kann der Adventskalender auch schon aufgestellt oder aufgehängt werden und der Countdown bis Weihnachten kann beginnen.

Adventskalender

Füllung: Was soll in den selbst gemachten Kalender? Natürlich bieten sich Süßigkeiten an. Diese sollten nur einzeln verpackt sein, um frisch zu bleiben. Auch Kosmetik, Spielsachen oder Schreibwaren, die in die Türchen passen, bieten sich an. Alternativ können auch süße Nachrichten oder private Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen im Adventskalender versteckt werden.

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