ADS-Schüler zeigen Sportbegeisterung

Das Trixitt-Turnier war der sportliche Schuljahreseinstieg an der August-Dicke-Schule. Foto: Tim Oelbermann
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Das Trixitt-Turnier war der sportliche Schuljahreseinstieg an der August-Dicke-Schule. Foto: Tim Oelbermann

Trixitt: Die modernen Bundesjugendspiele sind aus einem Straßenfußballprojekt entstanden.

Von Franziska Gaibel

Die Bundesjugendspiele 2.0 – so könnte man das innovative Schulsport-Event Trixitt bezeichnen, welches gestern auf dem Sportgelände der August-Dicke-Schule stattfand. Die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen erlebten sportliche Herausforderungen, Wett-kämpfe und jede Menge Spaß.

Die Klassen traten in verschiedenen Sportarten wie Fußball, Völkerball, Hockey und Wurfdisziplinen gegeneinander an. Ausgewertet wurden die Ergebnisse via iPad, so dass am Ende eine Gewinnerklasse pro Jahrgang auserkoren werden konnte. Neu dieses Jahr war der Fairnesspreis, der an die Klasse ging, die sich während des Sportevents am fairsten verhielt. „Schön ist auch, dass darauf geachtet wird, dass sich wirklich alle bewegen. Während die Schüler warten, beschäftigen sie sich mit Fitnessübungen“, erklärte Sportlehrerin Silke Micke.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Sportstudenten, die auch die verschiedenen Stationen aufbauten und betreuten. Besonders aufregend war der Tag vor allem für die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse. „Wir sind erst seit drei Tagen an der Schule und alles ist ganz neu. Aber wir haben uns sehr auf heute gefreut und sind total motiviert“, erzählten Mia (10) und Birte (9) aus der 5a.

Motiviert waren auch die Schüler der siebten Klasse, welche schon zum zweiten Mal an der Veranstaltung teilnahmen. „Hier ist es viel abwechslungsreicher als bei normalen Bundesjugendspielen. Außerdem ist unsere Klasse ein tolles Team“, erzählt Payman (13) aus der 7d. Die Klassengemeinschaft zu stärken und Spaß an Bewegung und Sport zu vermitteln, gehört zu den Zielen des Events. „Es gibt natürlich immer noch den Wettkampfgedanken, aber er findet als Gemeinschaft statt“, so Monika Schneider, Schulleiterin der August-Dicke-Schule.

Seine Ursprünge hat Trixitt in einem Straßenfußballprojekt. „Wir möchten vor allem Bewegung außerhalb des normalen Sportunterrichts fördern“, so Eventleiter Marcel Nagenberg. Finanziert wird das Event unter anderem vom Schulverein des Gymnasiums. Im Schulprogramm habe sich Trixitt nun fest etabliert. „Wir planen, die Veranstaltung ab sofort immer zu Beginn des Schuljahres durchzuführen“, erklärte der stellvertretende Schulleiter Dr. Stefan Trenner.

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