13 Abiturienten legen Einser-Abschluss ab

Nur Schüler und Lehrer konnten zur Feier in die Mensa kommen. Für Eltern wurde sie per Videokonferenz übertragen. Foto: Jonathan Braasch
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Nur Schüler und Lehrer konnten zur Feier in die Mensa kommen. Für Eltern wurde sie per Videokonferenz übertragen. Foto: Jonathan Braasch

Alexander-Coppel-Gesamtschule feierte

-asc- Es war eine Feier unter besonderen Bedingungen: 85 Abiturienten der Alexander-Coppel-Gesamtschule haben ihre Zeugnisse erhalten – 13 von ihnen erreichten einen Einser-Durchschnitt. In kurzer Zeit hatten die Schüler der Q2 zusammen mit den Beratungslehrerinnen Astrid Butz und Antje Groß doch noch eine Feierstunde auf die Beine gestellt. Mottowoche, Abigag und Abiball mussten wegen der Covid-19-Pandemie ausfallen. Damit die Hygieneregeln eingehalten werden konnten, fand die Zeugnisübergabe in der Mensa mit den Abiturienten und einigen Lehrern statt. Die Eltern konnten die Feierstunde über eine Zoom-Konferenz verfolgen, die der Techniklehrer Arne Stieglitz organisiert hatte.

Andreas Tempel, Schulleiter der Alexander-Coppel-Gesamtschule, griff in seiner Rede das diesjährige Abimotto „The Golden 20‘s – Abi 20“ auf, das im Nachsatz geradezu prophetisch scheint, wenn auch vor Monaten sicher anders gemeint. Denn dieser lautet: „Nach uns kommt die Krise . . .“ Tempel forderte die Absolventinnen und Absolventen auf, zukünftig begründet Stellung zu beziehen zu den neben der Corona-Pandemie wichtigen Themen auf der Welt: Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik, die Gefahr durch den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß für die Erde und sehr aktuell das Thema Rassismus.

Anschließend gratulierte, stellvertretend für die Eltern des Jahrgangs, Frank Balkenhol den Schülern zum bestandenen Abitur. Er dankte auch den Eltern, die am Erfolg ihrer Kinder einen hohen Anteil haben. Er forderte die jungen Zuhörer auf, trotz der schwierigen Zeiten Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Gratulation per Handschlag musste wegen Corona ausfallen

Auch die Vertreterinnen der Jahrgangsstufe, Luca Schäfer und Dorit Weeser, kamen zu Wort. Sie ließen in ihrer Rede noch einmal die drei Oberstufenjahre Revue passieren. In einer umgetexteten Version des Corona-Songs der Ärzte brachten schließlich die beiden Beratungslehrerinnen die Auswirkungen der Pandemie auf die Abiturvorbereitungen und das sehr denkwürdige Ende der Schulzeit zu Gehör. Mit gebührendem Abstand statt des sonst üblichen Händedrucks oder gar einer Umarmung zur Gratulation erhielten alle 85 Abiturienten ihre Zeugnisse und wurden in die Welt entlassen.

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