Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Abiturienten lassen die Schulzeit wehmütig hinter sich

Die Jahrgangsstufensprecher Jona Schorn und Serena Alessandrino begrüßten die Gäste, Schulleitung und Abiturienten
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Die Jahrgangsstufensprecher Jona Schorn und Serena Alessandrino begrüßten die Gäste, Schulleitung und Abiturienten

72 Abiturienten und Abiturientinnen nahmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. 19 von ihnen haben einen Einser-Notendurchschnitt.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Strahlende Gesichter gab es Mittwochnachmittag zuhauf im Forum der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, der mit einem munteren Sektempfang startete, um viel Gelegenheit für Begegnungen und Plaudereien zu geben.

72 Abiturienten und Abiturientinnen nahmen in einer Feierstunde von Schulleiterin Elke-Mosebach-Garbade ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Dem Anlass entsprechend elegant herausgeputzt, genossen sie sichtlich, auf diese Weise einen würdigen und festlichen Punkt hinter ihre Schulzeit zu setzen. 19 Schüler und Schülerinnen konnten mit einem Einser-Notendurchschnitt glänzen. Zwei, nämlich Lujain Al Khalaf und Cosima Hapke erreichten sogar die Traumnote 1,0. Die Jahrgangsstufensprecher Jonas Schorn und Serena Alessandrino richteten herzliche und sehr persönliche Dankesworte an die Lehrer, die sie durch die Oberstufe begleitet hatten und hatten für jede und jeden ein paar individuelle Sätze parat.

Es gilt immer, zu hinterfragen.

Else Mosebach-Garbade, Schulleiterin

Auch ihren Mitschülern dankten sie „für die tolle Gemeinschaft, denn obwohl wir uns in viele kleinen Freundesgrüppchen aufgeteilt haben, so waren wir doch ein Ganzes, nämlich eine Jahrgangsstufe“, formulierte es Jonas Schorn. Seine Sprecherkollegin ließ bereits erste Wehmut erkennen im Blick auf die nun zurückbleibende Schulzeit. „Jetzt beginne ich zu begreifen, warum alte Menschen immer gesagt haben: Sei froh, dass Du noch zur Schule gehen kannst“, sagte Serena Alessandrino.

Elke Mosebach-Garbade hatte ein paar ernste und nachdenklich stimmende Worte für den nun scheidenden Abijahrgang dabei. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine, begonnen durch einen totalitären Aggressor, der sein Tun in der eigenen Bevölkerung dadurch durchsetzt, dass er wichtige Informationen hinter dem Berg hält und eine freie Berichterstattung nicht zulässt, betonte sie die Wichtigkeit einer freien Meinung. „Es gilt immer, zu hinterfragen, sich kritisch auseinanderzusetzen, mehrere Seiten zu beleuchten und offen für Neues zu bleiben. Nur dann kann man Recht von Unrecht unterscheiden und trennen.“

Auch an der Alexander-Coppel-Gesamtschule und am Mildred-Scheel-Berufskolleg gab es Abschlusszeugnisse.

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