Abschluss

„Abi-Vegas – mehr Glück als Verstand“

Rektor Ulrich Nachtkamp eröffnete die feierliche Veranstaltung am Gymnasium Schwertstraße. Foto: Christian Beier
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Rektor Ulrich Nachtkamp eröffnete die feierliche Veranstaltung am Gymnasium Schwertstraße.

103 Schüler schließen ihre Schulzeit am Gymnasium Schwertstraße mit dem Abitur ab.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Selten wohl war eine Zeugnisübergabe des Gymnasium Schwertstraße so fröhlich wie die am vergangenen Samstag. Schick angezogen, mit den pro Schüler jeweils erlaubten zwei Begleitpersonen an ihrer Seite, saß die 103-köpfige diesjährige Abiturientia gut gelaunt auf dem Schulhof des derzeit zweiten Standorts des Traditions- Gymnasiums.

Selten gab es so viele herzliche Dankesworte vonseiten der Schüler und Schülerinnen an Lehrer, Schulleiter, Mitschüler, Eltern und sogar die Schulsekretärin: Individuell ausgesuchte Blumengeschenke plus kleiner witziger Gag-Gaben in Anspielung auf gemeinsame Erlebnisse schufen schnell eine positiv emotionale Stimmung beim Präsenz-Auditorium und sicher auch bei denen, die bei dieser Hybrid-Veranstaltung zugeschaltet waren. Der Jahrgang sei bereits vor Beginn der Pandemie ein souveräner gewesen, bescheinigten die Stufenleiter Aaron Krey und Leonie Florian ihren Schützlingen und versicherten glaubhaft, dass sie diesen, für sie ersten Jahrgang in dieser Funktion sicher nicht vergessen würden.

Schüler wussten sich getragen von Familie, Freunden und Lehrern

Die Corona-Zeit habe den künftigen Abiturienten auf ihrem Weg dorthin viel abverlangt, betonte Schulleiter Ulrich Nachtkamp in seiner launigen Rede, die er mit viel geschliffener Ironie würzte und die für manche Schmunzler sorgte. „Abi-Vegas – mehr Glück als Verstand“ als Abi- Motto schien dafür bestens geeignet. „Weniger Verstand als das im letzten Jahr spärliche Glück in Bezug auf das pandemieverkorkste letzte Schuljahr könne er sich kaum vorstellen“, frotzelte Nachtkamp beispielsweise, bevor er auf das Glück zu sprechen kam. Es habe sicher oft darin bestanden, sich von Familie und Freunden getragen gefühlt zu haben.

Dass das tatsächlich so gewesen sei, bestätigte Schulsprecher Julius Deuper, weitete dieses Gut-Aufgehoben-Gefühl aber auch ausdrücklich auf die Schule mit Lehrern und Schulleitung aus.

Fünfmal wurde in diesem Jahr die Traumnote 1,0 vergeben. Die beste Schülerin war Julia Römer, der beste Schüler Karsten Römling. Im Verlauf der Veranstaltung wurde der langjährige Schulpflegschaftsvorsitzende Dr. Klaus Krieger verabschiedet, dessen jüngstes Kind nun als Abiturient die Schule verlässt.

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